Archiv

Wanderausstellung EMAS im Verwaltungsgebäude der LINEG in Kamp-Lintfort
Die LINEG zeigt in der Zeit vom 09.01. – 27.01.2017 die Wanderausstellung EMAS im Verwaltungsgebäude in Kamp-Lintfort.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von EMAS wurde die Ausstellung von der Geschäftsstelle des Umweltgutachterausschusses inhaltlich konzipiert und zusammen mit dem Bundesumweltministerium umgesetzt.

Die erste Ausstellung fand im Juni 2015 im Bundesumweltministerium in Berlin statt. Danach wanderte sie deutschlandweit und konnte vor allem bei den Industrie- und Handelskammern besucht werden. Die EMAS-Ausstellung wird jetzt auch bei verschiedenen Firmen gezeigt, unter anderen auch im Januar 2017 bei der LINEG. Die LINEG ist bereits seit 2003 mit allen Standorten gemäß EMAS zertifiziert. Die Wanderausstellung umfasst sechs Aufsteller mit 12 Seiten, die einen guten Überblick über das europäische Umweltmanagementsystem EMAS geben. Das System wird beschrieben und die Anforderungen erläutert. Auch der Mehrwert von EMAS aus aktueller politischer Sicht im Zusammenhang mit Energie- und Ressourceneffizienz sowie Nachhaltigkeit wird dargestellt. Anwenderinnen und Anwender beschreiben, wie Organisationen sich mit EMAS zukunftsfähig aufstellen können.

Besucher der LINEG sind herzlich eingeladen, sich die EMAS-Ausstellung im Verwaltungsgebäude in Kamp-Lintfort anzuschauen.

 


 Externe EMAS-Überprüfung durch Umweltgutachter bestanden

Das von den Umweltgutachtern Herrn Dr. Nehm und Herrn Jung in der Zeit vom 24. bis 25.10.2016 bei der LINEG durchgeführte EMAS-Überwachungsaudit hat die LINEG wieder erfolgreich bestanden. Dabei wurden umweltrelevante Organisationseinheiten, die Kläranlage Kamp-Lintfort und die PAV Geldernsche Straße überprüft.

 Die für gültig erklärte Umwelterklärung 2015 ist auf der Homepage der LINEG unter der Rubrik Umwelt/Umwelterklärung veröffentlicht.

 


Gruppenfoto Teilnehmer

Energie-Scouts 2016 – Abschlussveranstaltung bei der IHK Duisburg – Öffentliche Projektpräsentation
März 2016
Die Niederrheinische IHK hat im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz eine Qualifizierungsmaßnahme für Auszubildende durchgeführt. Dabei ging es darum, dass Azubis als Energie-Scouts in ihren Ausbildungsbetrieben dazu beitragen sollten, Energieeinsparpotenziale zu erkennen, zu dokumentieren und Verbesserungen anzuregen.
Am Freitag, den 11.03.2016 fand die Abschlussveranstaltung bei der Industrie- und Handelskammer in Duisburg statt, bei der die Energiescouts ihre Projekte vorstellten.
Insgesamt beteiligten sich 16 Firmen an dem Energieeffizienzprojekt mit 48 Energiescouts. Jedes Team hatte 7 Minuten Zeit für die Präsentation.
Für die LINEG gingen die Auszubildenden Laura Schoenmackers, Tim Roßmüller und Daniel Minhorst an den Start, die Auszubildenden Niels Uebbing und Jannik Keltjens-Klönner waren verhindert. Zur IHK begleitet wurden unsere Energiescouts von 3 Kollegen. Die Auszubildenden stellten dar, dass auf Pumpanlagen, die von Mitarbeitern 2 -3 mal die Woche angefahren werden, oftmals vergessen wird, die zuvor eingeschaltete Außenbeleuchtung wieder auszuschalten. Dadurch wird unnötig Strom verbraucht. Betrachtet wurden insgesamt 65 Abwasser- und Hochwasserpumpanlagen. Um Strom einzusparen soll ein Zeitrelais eingebaut werden, dass die Lampen nach einer Stunde von selbst ausschaltet. Hierdurch kann eine Ersparnis von 50,00 € pro Jahr/Anlage erzielt werden, was bei 65 Anlagen eine jährliche Gesamtersparnis von 3.250 € ausmacht. Die Kosten für die Zeitrelais (25,00 € pro Relais) sind nach ca. ½ Jahr amortisiert. Die sukzessive Umsetzung der Maßnahme erfolgt durch die Azubis, daher fallen die Lohnkosten recht gering aus. Die Gesamtamortisationszeit liegt bei ca. einem Jahr. An CO2 – Emissionen werden jährlich 199,55 kg eingespart.

 

Natürlich waren unsere Energiescouts ein wenig aufgeregt vor der Präsentation. Sie haben ihre Energiespareffizienzmaßnahme sehr gut vorgetragen. Es wurden insgesamt 3 Preise und 1 Sonderpreis vergeben. Den ersten Preis hat die Firma Oleon GmbH geholt mit ihrem Projekt „Dampfeinsparung im Heizungssystem“.

 

Alle Energiescout-Teams hatten recht anspruchsvolle Projekte vorgetragen. Für die Jury war es daher sehr schwer, eine Auswahl zu treffen. Auch wenn die Energiespareffizienzmaßnahme unserer Energiescouts sehr gut war, waren sie nicht unter den prämierten Teams. Wir können stolz auf das wirklich gute Projekt unserer Energie-Scouts sein, die sehr viel Zeit und Herzblut in die Arbeit am Projekt gesteckt haben. Vielen Dank dafür!

 


 Exkursion der Hochschule Rhein-Waal zum Thema Managementsysteme
Januar 2016
LINEG informierte Studenten der Hochschule Rhein Waal über das Umweltmanagementsystem EMAS und das Qualitätsmanagementsystem des Zentrallabors
Am 08.01.2016 fand auf der Kläranlage Moers-Gerdt eine Informations-Veranstaltung der der LINEG für Studenten der Hochschule Rhein-Waal zum Thema Managementsysteme statt. Die Studenten wurden von ihrem Dozenten, Herrn Dr. Kleiböhmer, begleitet.
Die Umweltkoordinatorin der LINEG, Claudia Brandstäter, berichtete über das Umweltmanagementsystem EMAS, das die LINEG seit 13 Jahren betreibt. Die Studenten sind bereits im Rahmen ihres Studiums zu Umweltmanagementsystemen informiert worden und hatten nun auch die Gelegenheit zu erfahren, wie ein solches System in der Praxis funktioniert. Im Anschluss daran fand eine Kläranlagenbesichtigung durch den stellvertretenden Anlagenverantwortlichen der Kläranlage Moers-Gerdt, Michael Jochums, statt. Nach einem Mittagsimbiss folgte ein Vortrag zum Thema Managementsysteme bei der LINEG mit Schwerpunkt Qualitätsmanagementsystem gem. DIN EN ISO/IEC 17025 mit anschließendem kurzem Laborrundgang durch die Leiterin des LINEG-Zentrallabors Dr. Ute Wingen. Ein Qualitätsmanagementsystem gibt es im Zentrallabor schon seit ca. 25 Jahren. Bei beiden Vorträgen wurde eine Reihe von Fragen gestellt und es fand eine rege Diskussion über die einzelnen Managementsysteme statt.

 


Veranstaltung der IHK Duisburg zum Thema Energieauditpflicht und Energiemanagementsysteme
LINEG berichtet über EMAS in der Praxis
September 2015
Am 29.09.2015 fand im Wellings Parkhotel in Kamp-Lintfort eine Informations-Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Duisburg zum Thema Energieauditpflicht und Energiemanagementsysteme mit ca. 40 Teilnehmern statt.

Es ging dabei darum, dass es für Unternehmen immer wichtiger wird, eine systematische Erfassung und Bewertung von Strom- und Wärmeverbräuchen zu haben, um Energie und damit Kosten einzusparen. Mit einem Energiemanagementsystem können energierelevante Prozesse erkannt, Verantwortlichkeiten festgelegt sowie ein kontinuierlicher Verbesserungs-prozess gestartet werden.  Durch die Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht besteht die Energieauditpflicht nach DIN EN 16247-1, die erstmalig bis zum 5. Dezember 2015 und danach mindestens alle vier Jahre zu erfüllen ist. Von der Pflicht ausgenommen sind Unternehmen, die zum Stichtag 5. Dezember 2015 ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS eingerichtet haben. Bei Einführung eines solchen Managementsystems gilt eine verlängerte Frist bis 31. Dezember 2016 mit speziellen Nachweisverpflichtungen.

Da die LINEG seit Jahren ein gut funktionierendes Umweltmanagementsystem nach EMAS betreibt, ist Sie von der Energieauditpflicht entbunden.

  • Von der Energieeffizienzrichtlinie zum Energieaudit
  • Energieaudits nach ISO 50001 und EN 16247-1 – Anforderungen und gesetzliche
    Rahmenbedingungen
  • Energieaudit durch Energieberatung - Nur Pflicht oder Chance?
  • Umweltmanagementsystem EMAS in der Praxis

Der letzte Programmpunkt wurde bezüglich EMAS von der Umweltkoordinatorin der LINEG - Frau Brandstäter - und bezüglich Energieanalysen Kläranlagen von Herrn Birken – Fachbereichsleiter Abwasser/Abfallwirtschaft vorgetragen.
Im Anschluss an die Vorträge haben noch einige Interessierte zusammen mit Herrn Birken und Frau Brandstäter die LINEG-Kläranlage Kamp-Lintfort besucht, um sich vor Ort über energetische Maßnahmen wie Blockheizkraftwerk und Fotovoltaikanlage zu informieren. Die Besucher wurden fachkundig von dem Anlagenverantwortlichen der Kläranlage Herrn Wittfeld über die Anlage geführt und waren sichtlich begeistert.


Energieminimierung auf LINEG-Anlagen
Energieanalyse für Abwasserpumpanlagen
August 2015
Zunächst wurden die größeren Kläranlagen energetisch im Rahmen von Energieanalysen untersucht.

Nach den guten Erfahrungen, die man damit erzielt hat, wird nun auch für die Abwasserpumpanlagen eine Energieanalyse erstellt.

Im Frühjahr 2015 wurde damit begonnen, die Abwasserpumpanlagen entsprechend ihres Energieverbrauches zu untersuchen. Für die Grobanalyse wurde für jede Abwasserpumpanlage eine Kennzahl für den spezifischen Energieverbrauch unter Berücksichtigung der Strommenge, der geförderten Abwassermenge, der Förderhöhe und der Druckverluste der Abwasserdruckleitungen gebildet.

Die Analyse hat ergeben, dass ein großer Teil der Abwasserpumpanlagen einen erhöhten spezifischen Energieverbrauch aufweist.

Diese Anlagen werden hinsichtlich ihres Optimierungspotentials untersucht. Bis zum Ende des Jahres soll die Energieanalyse fertiggestellt sein und ein Maßnahmenkatalog zur Energieminimierung vorliegen.

Zukünftig ist geplant, solche Energieanalysen auch für die Gewässer- und Grundwasserpumpanlagen durchzuführen.


Quelle Fa. Hydrostal
Quelle Fa. Hydrostal

Einbau neuer Pumpen für die Rücklaufschlammförderung der Kläranlage Moers-Gerdt
Schraubenzentrifugalradpumpen sparen rd. 180.000 kWh/a Energie ein
Februar 2015
Die A-Stufe der Kläranlage Moers-Gerdt (bestehend aus 3 Straßen mit jeweils 2 Hochlastbelebungsbecken und 2 Zwischenklärungen) ist in der heutigen Form seit Anfang der 1990-iger Jahre in Betrieb. Die Zwischenklärungen sind mit Räumerbrücken ausgerüstet, an denen jeweils 4 Pumpen mit einer Förderleistung von jeweils 75 m³/h befestigt sind, die den Schlamm aus der Zwischenklärung mit insgesamt 24 Pumpen zurück in die Hochlastbelebung fördern. Die gesamte Fördermenge an Rücklaufschlamm beträgt rd. 10.000.000 m³/a. Die zwischenzeitlich erheblich gestiegenen Betriebs- und Wartungskosten sowie Hinweise aus der Energieanalyse haben dazu geführt, nach Alternativen zu der heutigen Form der Rücklaufschlammförderung zu suchen. Eine Variantenuntersuchung wurde durchgeführt. Dabei wurden die Förderung mit Schraubenzentrifugalradpumpen, ein Hebersystem mit Schneckenpumpen und ein Hebersystem mit Propellerpumpen untersucht und bewertet.

Entschieden hat sich die LINEG aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für den Einbau von 24 Schraubenzentrifugalradpumpen. Die Maßnahme soll in 2015 umgesetzt werden.

Aufgrund des wesentlich höheren Wirkungsgrads der Schraubenzentrifugalradpumpen gegenüber den alten Tauchmotorpumpen mit Freistromrad können rd. 180.000 kWh/a eingespart werden.

Da es sich um eine Maßnahme aus der Energieanalyse handelt, wurden Fördermittel des Landes in Höhe von 30 % der Investitionskosten beantragt.

 


Weitere Installation einer Fotovoltaikanlage bei der LINEG
Fotovoltaikanlage auf den Freiflächen der KA Xanten-Lüttingen
Januar 2015 

Bisher hat die LINEG die Dachflächen folgender Standorte den jeweiligen Betreibern zum Betrieb von Fotovoltaikanlagen zur Verfügung gestellt:

- Werkstatt (Dach),
- KA Kamp-Lintfort (Rechengebäude) und
- ehemalige KA Pattberg (Filterpressengebäude).

Auf den Vorflutpumpanlagen Niederkamper Forst und Kamperbrück betreibt die LINEG eigene Anlagen.

Es ist geplant, in 2015 eine weitere eigenbetriebene Fotovoltaikanlage auf den Freiflächen der KA Xanten-Lüttingen zu errichten. Der so erzeugte Strom wird dann auf der Kläranlage selbst verbraucht.

Die Fotovoltaikanlage kann bis zu rd. 97 kW produzieren und soll pro Jahr ca. 80.000 kWh Strom erzeugen.

Neben den finanziellen Vorteilen hat der Betrieb der Anlage auch positive Auswirkungen auf die Umwelt. So werden ca. 51 t CO2 pro Jahr eingespart.


Beispielhaft: Nutriox-Dosieranlage auf der PAA Hoerstgen
Beispielhaft: Nutriox-Dosieranlage auf der PAA Hoerstgen

Geruchsminimierung durch Umrüstung von LINEG-Abwasserpumpanlagen
Errichtung von Nutriox-Dosieranlagen auf verschiedenen LINEG-Abwasserpumpanlagen
Mai 2014
Die LINEG betreibt eine Vielzahl von Abwasserpumpanlagen und Druckleitungen, in denen das Abwasser befördert wird. Diese enden entweder in der Kanalisation, um im Gefällekanal zu einer Kläranlage zu fließen oder sie enden direkt in der Kläranlage. Die Kombination von Abwasserinhaltsstoffen, Temperatur und Aufenthaltszeiten in den Pumpensümpfen und Druckleitungen führt zu Zeiten mit geringem Abwasseranfall und hoher Temperatur zur Bildung von Schwefelwasserstoffgasen (H2S). Diese Gase treten am Ende der Druckleitung aus und verursachen dort u. a. Geruchsprobleme. Zur Reduzierung dieser Gase werden an den 5 nachfolgenden Pumpanlagen Dosieranlagen für Nutriox (oder ein chemisch gleichwertiges Produkt) installiert:

  • PAA Menzelen-Ost
  • PAA Marienbaum
  • PAA Orsoyerberg
  • PAA Birten
  • PAA Rumeln-Kaldenhausen

Die Umrüstung weiterer Anlagen ist geplant:

  • PAA Kapellen
  • PAA Asberg

Da Schwefelwasserstoff die Korrosion fördert, werden durch die Reduzierung von Schwefelwasserstoffgasen durch Nutriox-Dosieranlagen nicht nur die Geruchsemissionen vermindert sondern auch die Bausubstanz geschont.

 

 


Neue Hallenbeleuchtung  und Kompressorsteuerung in der Werkstatt
Neue Hallenbeleuchtung und Kompressorsteuerung in der Werkstatt

Energiesparen wird bei der LINEG „GROSS GESCHRIEBEN“
Energiemanagement am Beispiel der Werkstatt

November 2013

Die LINEG ist fortwährend damit beschäftigt Energieeinsparpotentiale zu ermitteln und umzusetzen. Auch der sparsame Einsatz von Betriebsstoffen ist ein Thema.

Am Beispiel der LINEG-Werkstatt kann man erkennen, dass es sich lohnt, sich mit dem Thema „Energiemanagement“ zu beschäftigen. Zum Teil sind Energieeinsparungen auf Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter/innen zurückzuführen.  Seit 2006 werden zur Wärmeerzeugung für das Betriebsgebäude Hackschnitzel, einem Abfallprodukt aus der Gehölzpflege, verbrannt. Dadurch können ca. 65.000 Liter/a Heizöl eingespart werden.  Die Begrenzung der Spitzenlast durch Inbetriebnahme eines Spitzenlastwächters brachte jährliche Einsparungen in Höhe von 1.300,- €.
Die Standby-Zeiten der Drucklufterzeugung wurden durch eine Zeitsteuerung den Betriebszeiten angepasst. Außerhalb dieser Zeiten kann über einen Bedarfstaster der Kompressor aktiviert werden. Auch hierdurch konnte der Energiebedarf der Werkstatt verringert werden.
Der Hochdruckreiniger der Werkstatt für die Waschhalle wird seit 2011 mit Warmwasser aus der Hackschnitzelheizung versorgt. Der Durchlauferhitzer konnte außer Betrieb genommen werden (jährliche Einsparung 750,- €).  Der QN 10-Trinkwasseranschluß aus dem ENNI-Netz konnte in 2012 auf einen QN 6-Anschluß reduziert werden (jährlicher Nutzen: 450,- €). Aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde die Beleuchtung der Werkhalle, die ohnehin instand gesetzt werden musste, erneuert. Nach 4 Jahren ist diese Investition amortisiert. Die jährlichen Einsparungen betragen 3.700,- €.
Verschiedene Bereiche der Werkstatt (Flur, Empore und Herren-Duschen) wurden auf LED-Beleuchtung umgestellt, was pro Jahr insgesamt rd. 1.200,- € an Einsparungen bringt.
Auch die Außenbeleuchtung der Werkstatt wird noch hinsichtlich Energieeffizienz überprüft. Hierin steckt sehr viel Potential, da die Außenbeleuchtung rd. 25 % des Gesamtwerkstattverbrauches ausmacht.
Weiteres Optimierungspotential in der Werkstatt wird durch ein Energiekonzept ermittelt, das im Rahmen einer Bachelor-Arbeit erstellt wird.
Die Beschäftigung mit dem Thema „Energiemanagement“ zahlt sich für die LINEG in barer Münze aus, bei der Werkstatt entspricht das insgesamt einer Ersparnis von ca. 7.500,- € pro Jahr. Die getätigten Investitionen haben eine Amortisationszeit von weniger als 3 Jahren.


Blockheizkraftwerk Kläranlage Kamp-Lintfort
Blockheizkraftwerk Kläranlage Kamp-Lintfort

Erhöhung der Eigenstromerzeugung auf LINEG-Kläranlagen
Neue Blockheizkraftwerke auf den Kläranlagen Kamp-Lintfort, Moers-Gerdt, Rheinhausen und Rheinberg

Januar 2013

 

Für die Kläranlagen Kamp-Lintfort, Moers-Gerdt und Rheinhausen wurden Energieanalysen durchgeführt. Die Energieanalyse für die KA Rheinberg erfolgt bis Mitte 2013. Eine der wesentlichen Maßnahmen aus den Energieanalysen ist die Erhöhung der Eigenstromerzeugung auf den größeren Kläranlagen der LINEG und damit der Einbau leistungsstärkerer Blockheizkraftwerke (BHKW). Ende 2010 wurde das neue BHKW auf der KA Kamp-Lintfort in Betrieb genommen. Durch den Einbau des neuen BHKW konnte die Eigenstromerzeugung 2011 gegenüber dem Vorjahr um rd. 14 % gesteigert werden. In 2012 war noch eine weitere geringfügige Steigerung zu verzeichnen. Ende 2012 wurden auch die BHKW der KA Moers-Gerdt und Rheinhausen eingebaut. Das neue BHKW der KA Rheinberg soll voraussichtlich Mitte 2013 in Betrieb gehen.


Beckenausrüstung mit Lamellen und Ablaufrinnen
Beckenausrüstung mit Lamellen und Ablaufrinnen

Innovative Lösung für die Reinigungsleistung einer Mischwasserbehandlung
LINEG-Anlage Homberg-Hakenfeld wurde mit Lamellenklärern ausgerüstet
Januar 2013

Das Regenüberlaufbecken (RÜB) auf der LINEG-Anlage Homberg-Hakenfeld wurde mit Lamellenklärern ausgerüstet und ist in 2012 in Betrieb gegangen. Die Lamellenklärer sind eine innovative Lösung, um die Reinigungsleistung einer Mischwasserbehandlung zu verbessern. Ein Messprogramm zur Ermittlung des Wirkungsgrades der Lamellen läuft noch für einige Monate, bis genügend Regenereignisse mit Entlastung der RÜB erfasst und ausgewertet sind. Zusätzlich zu den Lamellenabscheidern wurde eine weitere Entlastung (Beckenüberlauf) gebaut, um einen schädlichen Rückstau in die Kanalisation zu vermeiden. Der vorhandene Grobrechen ist durch einen modernen Sieblochrechen ersetzt. Die offenen Abwassergerinne sind abgedeckt und es erfolgt eine Abluftbehandlung mit einer ebenfalls innovativen Ionisationsanlage.