Kläranlagen

Sobald Trinkwasser durch den menschlichen Gebrauch im Haushalt oder durch die Nutzung in Gewerbebetrieben verunreinigt wurde, ist aus Trinkwasser Abwasser geworden. Dieses Abwasser enthält feste und vor allem gelöste Schmutzstoffe wie Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor und muss zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers gereinigt werden. Diese Abwasserreinigung geschieht im Wesentlichen auf biologischem Wege durch Mikroorganismen – und zwar so weit, dass das gereinigte Abwasser anschließend schadlos in ein Gewässer eingeleitet werden kann. Die Städte und Gemeinden im LINEG-Gebiet könnten also weiter wachsen und selbstverständlich erfüllen die Kläranlagen die vom Gesetzgeber vorgegebenen Anforderungen an die Qualität des gereinigten Abwassers in jeder Hinsicht.

 

Die LINEG betreibt sieben Kläranlagen, in denen das Abwasser von privaten Haushalten und von gewerblichen Betrieben gereinigt wird. Die Kläranlagen sind je nach Größe und unter Berücksichtigung betrieblicher Notwendigkeiten stundenweise oder einschichtig besetzt. Zu den Aufgaben des Kläranlagenpersonals gehören neben der verfahrenstechnischen Betreuung und den in Zusammenhang damit stehenden Probennahmen und Laboranalysen selbstverständlich auch die Bedienung sämtlicher technischer Einrichtungen sowie die Durchführung von Wartungs- und Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten.

 

Über 30 Mitarbeiter/innen auf den biologischen Kläranlagen sind dafür zum Teil rund um die Uhr im Einsatz, denn täglich müssen ca. 72.000 m³ Abwasser behandelt werden (das sind 3.600 Tankfahrzeuge mit 20 m³ Fassungsvermögen). Dabei fallen pro Tag 50 bis 60 Tonnen Klärschlamm und ca. 6 Tonnen Rechen- und Sandfanggut an.


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