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  • Hand setzt Holzklotz mit CO₂-Reduktionssymbol zu weiteren Nachhaltigkeitssymbolen

    LINEG ALS KLIMASCHUTZ UNTERNEHMEN

Unser Ziel: den betrieblichen C02-Fußabdruck zu verkleinern

Die LINEG war der erste Wasserwirtschaftsverband in Deutschland, der in den Verband der Klimaschutz-Unternehmen aufgenommen wurde. Informell wurde die Aufnahme im Herbst 2022 bestätigt, offiziell wurde die Mitgliedschaft im Frühjahr 2023 bestätigt.

Dem Verband mit Sitz in Potsdam gehören zurzeit mehr als 70 Unternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen an. Ziele des Netzwerkes sind die Umsetzung von mehr Klimaschutz und Energie-Effizienz, die vor allem durch einen Wissensaustausch über betriebliche Innovationen erreicht werden sollen. Alle Mitglieder zeichnen sich durch Strategien der unternehmerischen Nachhaltigkeit, Investitionen in erneuerbare Energien und weitere Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel aus.

Die Zugehörigkeit ist an strenge Vergaberichtlinien geknüpft, die von unabhängigen Gutachtern kontrolliert werden. Der Aufnahme der LINEG ging eine intensive Überprüfung durch Wissenschaftler der Universität Kassel voraus. Dabei griff die LINEG auf ihre Erfahrungen aus der EMAS-Zertifizierung zurück. Das Umweltmanagementsystem dient der kontinuierlichen Verbesserung der Betriebsführung und wirkt nach außen wie nach innen. Es schafft Transparenz und Vertrauen in der Öffentlichkeit. Es bezieht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Fachbereichen sowie an allen Standorten mit ein.

Eine besondere Herausforderung für die LINEG als Betreiber von Klär- und Pumpanlagen bleibt die Reduzierung von Emissionen. Die weitere Verkleinerung des CO2-Fußabdrucks wird durch das Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen wissenschaftlich begleitet. Zwischen 2010 und 2018 sparte die LINEG 7486 Tonnen CO2-Äquivalente ein, das entspricht einer Menge von 17 Prozent an den Gesamtemissionen. Erzielt wurde das Ergebnis durch die Optimierung von Klär- und Pumpanlagen sowie die Erhöhung der Eigenstromerzeugung. Letzteres wird auch durch die Inbetriebnahme von mehreren Photovoltaikanlagen in den Jahren 2024 und 2025 erreicht, weitere PV-Anlagen werden folgen.