Die Herausforderungen an die deutsche Energiewirtschaft bleiben groß. Auf dem nationalen Markt wirkten sich sowohl geopolitische Ereignisse, wie der Krieg gegen die Ukraine, als auch staatliche Entscheidungen, wie die Fortsetzung der Energiewende, aus. Diese Entwicklungen bestärken die LINEG darin, ihren Weg weiterzugehen, noch kostenbewusster und nachhaltiger zu wirtschaften. Ziel bleibt eine Versorgungssicherheit und die Klimafreundlichkeit zu gewährleisten.

Die anhaltend hohen Energiepreise bestärken die LINEG darin, weiterhin kostenbewusst und nachhaltig wasserwirtschaftlich zu agieren. Dabei sind eine Versorgungssicherheit und die Klimafreundlichkeit zu gewährleisten.

Bereits im vergangenen Jahrzehnt wurde der Gesamtenergieverbrauch spürbar gesenkt. Ebenso wurde der Fremdeinkauf von Strom deutlich reduziert, gleichzeitig die Erzeugung von Eigenstrom deutlich erhöht. Auf den Kläranlagen der LINEG mit Schlammfaulung beträgt die Quote der Eigenstromerzeugung zurzeit durchschnittlich mehr als 60 Prozent.

Daneben setzt die LINEG verstärkt auf die Nutzung von Solarenergie. Laut einer Machbarkeitsstudie wäre der Aufbau von Photovoltaikanlagen auf den Kläranlagen betriebstechnisch möglich und würde sich wirtschaftlich rechnen. Im Jahr 2024 wurden die Planungen für den Aufbau einer Solarfaltdach-Anlage auf der Kläranlage Xanten vorangebracht, Baubeginn wird voraussichtlich im Jahr 2025 sein. Nachdem im Jahr 2023 eine neue PV-Anlage auf dem Dach der Verwaltung in Kamp-Lintfort in Betrieb ging, wurde 2024 eine neue PV-Anlage auf dem Dach der Werkstatt in Moers sowie an mehreren Abwasser- bzw. Gewässerpumpanlagen angeschlossen.
Mit dem Ausbau von erneuerbaren Energien wird die LINEG ihren CO2-Fußabdruck weiter reduzieren und ihrem Anspruch als Klimaschutz-Unternehmen weiterhin gerecht werden.