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Genossenschaftsversammlung der LINEG
Am 6. Dezember 2017, 16.00 Uhr findet die 104. Genossenschaftsversammlung der Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft  - LINEG - im Kulturzentrum Rheinkamp, Kopernikusstraße 11 in 47445 Moers statt.


Generalüberholung der Vorflutpumpanlage Pauen
3. November 2017 
Der gestörte Abfluss der Issumer Fleuth, verursacht durch die Senkungen des Steinkohlenbergbaus, wird unter anderem durch die 1969 gebaute Vorflutpumpanlage Pauen reguliert. Um auch künftig einen störungsfreien und sicheren Betrieb zu gewährleisten, muss die Anlage aufgrund ihres baulichen Zustandes saniert werden. Die Firma Fonteyne aus Geldern wird diese Arbeiten im Auftrag der LINEG ausführen. Mit den Bauarbeiten wird kurzfristig begonnen und sie werden voraussichtlich im April 2018 abgeschlossen sein. Aus Sicherheitsgründen kann es während der Sanierungsarbeiten kurzzeitig zu Sperrungen der Fußgängerbrücke über die Issumer Fleuth im Bereich Pauenweg/Brückerheide kommen. Hierfür bittet die LINEG um Verständnis.

Sofern konkrete Fragen zu der Maßnahme bestehen, werden die Anwohner gebeten, sich direkt mit dem zuständigen Bauleiter der LINEG, Clemens Wassenberg, Tel. 02842/960-218, in Verbindung zu setzen.


Kuhle Blink

26. Oktober 2017
Die Problematik des sinkenden Wasserstandes in der Kuhle Blink ist bei der LINEG bekannt. Durch verschiedene Maßnahmen wurde bereits versucht, einem weiteren Absinken entgegenzuwirken. Die bisher ergriffenen Maßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg. Ursächlich für die Problematik sind hier keine technischen Probleme – der sinkende Wasserstand ist auf natürliche Ursachen zurück zu führen. Auf Grund des trockenen Sommers ist die natürliche Wasserführung in den zufließenden Gewässern in den letzten Monaten zurückgegangen. Dies ist nach einzelnen, stärkeren Niederschlagsereignissen oft schwer nachvollziehbar – aber im Sommer verdunsten diese Niederschläge schnell, das Wasser wird rasch von der Vegetation aufgenommen. Hinzu kommt das derzeit niedrige Niveau des Grundwassers. Durch niederschlagsarme Monate im Frühjahr konnte der Grundwasserhaushalt nicht ausreichend aufgestockt werden. Durch die verringerte Wasserführung und die gesunkenen Grundwasserstände kommt es an mehreren Stellen zu einem Wassermangel – die Situation an der Kuhle Blink ist kein Einzelfall. Derzeit werden durch die LINEG alle technischen Maßnahmen ergriffen, den Wasserstand in der Kuhle Blink zu erhöhen. Die LINEG geht davon aus, dass ab der nächsten Woche eine Verbesserung des Zustandes eintritt. Wir weisen jedoch auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass eine Umverteilung des vorhandenen, wenigen, Wassers nur unter Betrachtung des gesamten damit verbundenen Gewässersystems und der darin vorhandenen Zwangspunkte erfolgen kann. Bei den im Bereich der Kuhle Blink zu Anfang der Woche verendeten Tieren handelt es sich entgegen erster Vermutungen nicht um Schwäne – sondern Gänse. Ein Zusammenhang zwischen den sinkenden Wasserständen und dem Tod der Tiere ist derzeit nicht erkennbar.


Berufsinformation in der Europaschule

Juli 2017
In der Woche vom 03. bis 07.07. 2017 hatten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der Europaschule Kamp-Lintfort erneut die Möglichkeit, unterschiedliche Berufe kennenzulernen. Die LINEG, Kooperationspartner der Europaschule, besuchte die Schule mit ihren Netzwerkpartnern, den Unternehmen ENNI, LIDL, Asdonkshof und der Fa. Marschmann. An fünf unterschiedlichen Ständen konnten die Schülerinnen und Schüler von Auszubildenden dieser Betriebe wichtige Informationen zu den Tätigkeiten in Berufen wie z.B. Wasserbauer, Fachkraft im Garten- und Landschaftsbau, Fachkraft für Kreislauf- und Abfalltechnik, Maler/ Lackierer sowie Einzelhandelskauffrau/-mann bzw. Verkäufer erfahren. Wer wollte, konnte sich auch direkt für einen Praktikumsplatz im Januar bewerben.


LINEG baut neue Abwasserpumpanlage
14. Juli 2017
Bedingt durch den untertägigen Abbau der Steinkohle, war es im Rheinberger Ortsteil Annaberg zu Bergsenkungen gekommen. Diese Senkungen hatten Veränderungen der Entwässerungseinrichtungen zur Folge. Da nunmehr in diesem Bereich keine weiteren Bergsenkungen mehr auftreten, ist jetzt eine abschließende Regulierung möglich.
Aufgrund der vorhandenen örtlichen Gegebenheiten, errichtet die LINEG eine neue Abwasserpumpanlage an der Buchenstraße. Von dort aus wird nach Fertigstellung das Abwasser durch eine ca. 565 m lange Druckleitung bis zum Schacht in der Dr.-Aloys-Wittrup-Straße gefördert.
Die Verlegung der Druckleitung in den Straßen Binnefeldstraße, Annastraße und Dr. Aloys-Wittrup-Straße erfolgt weitestgehend im Bohrspülverfahren, um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.
Die Firma Plängsken aus Neukirchen-Vluyn wird diese Arbeiten im Auftrage der LINEG ausführen.
Mit den Bauarbeiten wird kurzfristig begonnen und sie werden voraussichtlich im Oktober abgeschlossen sein. Sollte es während der Arbeiten zu Beeinträchtigungen der Anwohner und Anwohnerinnen kommen, bittet die LINEG hierfür um Verständnis.

Sollten konkrete Fragen zu der Maßnahme bestehen, werden die Anwohner gebeten, sich direkt mit der zuständigen Bauleiterin, Petra Bellinger, Tel. 02842 960 244, in Verbindung zu setzen.


LINEG ehrt Jubilare

Mit einem „herzlichen Dankeschön an alle, die mit großem Engagement und Fachwissen die Aufgaben der LINEG meistern und somit zur Gestaltung des Niederrheins beitragen“ schloss der LINEG-Vorstand, Karl-Heinz Brandt, seine Ansprache anlässlich der diesjährigen Jubiläumsfeier. Gemeinsam mit dem Geschäftsbereichsleiter Personal, Rolf Meyer, und dem Personalratsvorsitzenden, Holger Michels, bedankte er sich im Rahmen einer kleinen Feierstunde bei den Kolleginnen und Kollegen, die in den letzten 12 Monaten ein Jubiläum feiern konnten bzw. in den Ruhestand gegangen sind.


LINEG wurde zum 3. Male ausgezeichnet

Eine Personalpolitik zu schaffen, die Familien und die individuellen Lebensphasen der Beschäftigten in den Mittelpunkt stellt, dieser Aufgabe hatten sich in den vergangenen 12 Monaten 353 Arbeitgeber erneut mit dem erfolgreichen Abschluss des Auditierungsverfahrens der berufundfamilie Service GmbH gestellt. Eines dieser Unternehmen war auch die LINEG (Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft). Ende Juni wurden die Unternehmen in Berlin dafür mit einem Zertifikat ausgezeichnet und erhielten die Urkunden zu dem Qualitätssiegel. Mit dabei war auch Claudia Kuczera, Gleichstellungsbeauftragte bei der LINEG, die die Urkunde entgegen nehmen konnte. Das Audit unterstützt Arbeitgeber darin, maßgeschneiderte und gewinnbringende Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben umzusetzen und die Vereinbarkeit in der Unternehmenskultur zu verankern. „Die LINEG trägt das Zertifikat „audit berufundfamilie“ bereits seit 2010 und wir freuen uns natürlich sehr darüber, dass wir nun bereits zum 3. Mal ausgezeichnet wurden“, so Claudia Kuczera. „Denn bei der LINEG haben wir ein hohes Bewusstsein und viel Verständnis für die Balance von beruflichen und privaten Belangen und leben dies auch! Daher wollen wir den bereits erreichten Standard halten und kontinuierlich optimieren! Wichtig ist uns auch, dass allen Beschäftigten die Vielfalt der Angebote bekannt sind und die flexiblen, sowie auch individuellen Möglichkeiten genutzt werden, denn die Vereinbarkeitsunterstützung „Beruf und Familie“ bietet klare unternehmerische Vorteile sowie zufriedene und motivierte Beschäftigte! Im Rahmen des demographischen Wandels erkennt die LINEG natürlich auch die Notwendigkeit, die Beschäftigten an das Unternehmen zu binden. Daher ist es unser Ziel, die LINEG weiterhin als familienbewusstes und attraktives Unternehmen, das sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist, nach Außen zu präsentieren.“


Bau der Grundwasserpumpanlage Wallach 2 mit Druckrohrleitung und Drainage

Anwohnerinformation

Zur langfristigen Sicherung der Ortslage gegen steigendes Grundwasser muss die LINEG die Grundwasserpumpanlage Wallach 2 errichten. Mit den Arbeiten zum Bau der Grundwasserpumpanlage sowie der dazugehörenden Druckrohrleitung und Drainage kann erfreulicherweise früher als geplant begonnen werden. Zunächst ist daher ab dem 02.05.2017 beabsichtigt, den Tiefbauteil der Pumpanlage zu errichten. Im Zuge der dazu notwendigen Anlieferung der Materialien und Geräte ist es erforderlich, einen Teilabschnitt der Wilhelmstraße, in Höhe der Kirche, zeitweilig zu sperren. Diese Teilsperrung erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Rheinberg und wird auf ein notwendiges Maß reduziert. Im weiteren Verlauf der Bauarbeiten ist es beabsichtigt, die Leitungen in der Wall-, Wilhelm-Tell- und Wilhelmstraße zu verlegen. Wir würden Sie gerne über die Gesamtmaßnahme informieren und laden Sie daher schon jetzt herzlich zu einer Informationsveranstaltung am 17.05.2017, 19 Uhr, in das Gemeindehaus Wallach, ein. In diesem Rahmen beantworten wir auch gerne Ihre Fragen. Sollten Sie vorab weitere Informationen über die Baumaßnahme benötigen, möchten wir Sie bitten, sich direkt mit unserem Bauleiter, Herrn Wassenberg, unter der Rufnummer 02842 960 245, in Verbindung zu setzen.


Naturmarkt zum Genießen in Schaephuysen, am Samstag, 29.04.2017 ab 11.00 auf dem Marktplatz

Pressemitteilung "Naturmarkteam der Interessengemeinschaft Schaephuysener Bürger und Vereine e.V.:"

Ein vielfältiges Marktangebot von Anbietern aus Schaephuysen und der näheren Umgebung mit ausgesuchten landwirtschaftlichen Produkten steht wieder zur Auswahl bereit. Angeboten werden unter anderem Gartenbauprodukte zum Selbstanbau, zum naturnahen Gärtnern mit Nutzpflanzen im eigenen Garten oder in Balkontöpfen. Zahlreiche Infostände und Verkaufsstände erwarten die Besucher rund ums Gärtnern und der Natur; wie zum Beispiel Flächen und Bäche renaturiert werden. Hier stellt ganz aktuelle die LINEG mit dem Naturmarkteam die Reamateurisierungsmaßnahme am Ortseingang von Schaephuysen vor. Wir haben aus dem Erlös vom letzten Naturmarkt, zu den schon durchgeführten Maßnahmen der LINEG, in diesem Frühjahr eine Streuobstwiese mit alten schützenswerten Obstbaumsorten und eine Insekten- und Bienenweide in enger Absprache mit der LINEG, unter Mithilfe engagierter Schaephuysener Bürger angelegen können. Auch beim kommenden Naturmarkt werden wir wieder eine Losaktion mit gestifteten Preisen der Marktaussteller durchführen, deren Erlös mit den Standgebühren wieder dem Dorf zugutekommen wird. Das Motto wird auch wieder Nachhaltigkeit sein! Zur Ergänzung bestehender Ökosysteme oder Schaffung neuer Ökosysteme in Schaephuysen. Weiterhin kann man sich direkt beim Schäfer über das Nutztier Schaf erkundigen. Auch hier steht die extensive Landschaftspflege mit Schafen im Vordergrund. Beim Imker können die Besucher sich über den hohen Nutzen der Bestäubungsleistung von Honigbienen und deren Leben im Bienenstock erkundigen. Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt sein. Eine Kaffee- und Kuchentafel im Zelt und davor, ein Grillstand mit Schaephuysener Wurstspezialitäten, dazu für die Großen frisch gezapftes Bier einer kleinen Privatbrauerei und für die kleinen Besucher leckere Säfte. Weitere spannende Naturmarktaktionen, besonders für die kleinen Besucher, sind noch in der Planung. Lassen sie sich überraschen! Genießen sie Schaephuysen beim Naturmarkt!

Für das Naturmarkteam der Interessengemeinschaft Schaephuysener Bürger und Vereine e.V.
Frank Peifer-Weiß


LINEG-Baumaßnahme im Gestfeld

13. April 2017

 Zur Regulierung der Flurabstände wird die LINEG (Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft) an der Max-Planck-Straße eine Grundwasserpumpanlage bauen. Das Grundwasser wird über Drainagen und Leitungen, die in der „Carl-Zeiss-Straße“ und der „Max-Planck-Straße“ verlegt werden, bis zur neuen Pumpanlage geführt.

In der Woche nach Ostern beginnen die Arbeiten auf dem Baufeld der Pumpanlage an der Max-Planck-Straße. Dabei wird es zu Beeinträchtigungen bei der Befahrung der Max-Planck-Straße durch Baufahrzeuge kommen. Ende Mai werden dann die Arbeiten für die Verlegung der Drainagen und Leitungen in den Straßen beginnen. Für diese Arbeiten ist es erforderlich, die von der Baumaßnahme betroffenen Straßenbereiche jeweils halbseitig zu sperren. Eine einspurige Fahrbahn und somit auch die Erreichbarkeit der Grundstücke sind während der gesamten Bauzeit gewährleistet.

Während der Umbauarbeiten kann es dennoch kurzzeitig zu Behinderungen bei der Zufahrt zu einzelnen Grundstücken kommen. Die Baufirma, Firma Fonteyne GmbH aus Geldern, wird sich in dem Fall zeitnah mit den betroffenen Anwohnern in Verbindung setzen. Schon jetzt wird für die möglichen Beeinträchtigungen um Verständnis gebeten. Planmäßig sollen die Bauarbeiten Ende Juli/Angang August ab-geschlossen sein.

Sollten konkrete Fragen zu der Maßnahme bestehen, werden die Anwohner gebeten, sich direkt mit der zuständigen Bauleiterin, Frau Petra Bellinger, Tel. 02842 960 244, in Verbindung zu setzen.


UN-Weltwassertag 2017
Der jährlich am 22. März stattfindende Weltwassertag wird in diesem Jahr unter dem Motto "WASTEWATER/Abwasser" stehen. Verantwortlich ist das UN-Entwicklungsprogramm UNDP, in Zusammenarbeit mit UNESCO, UN-HABITAT, UNEP, der Weltbank und UN-DESA...


Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände von NRW  (agw) hat zu diesem Thema eine Pressemitteilung verfasst:

"Informationen anlässlich des Weltwassertags 2017
Der jährlich am 22. März stattfindende Weltwassertag wird in diesem Jahr unter dem Motto "WASTEWATER/Abwasser" stehen. Verantwortlich ist das UN-Entwicklungsprogramm UNDP, in Zusammenarbeit mit UNESCO, UN-HABITAT, UNEP, der Weltbank und UN-DESA. Nachhaltige Wasserwirtschaft bedeutet Verantwortung und kostenbewusstes Handeln. Die Erhaltung und Verbesserung des Wasserschatzes in einem der am dichtesten besiedelten Wirtschaftsräume Europas ist eine besondere Herausforderung für die Lebensgrundlage Wasser. Die Verbände der agw decken etwa die Hälfte der Fläche des Landes NRW ab und betreiben 300 Kläranlagen mit rund 19 Mio. Einwohnerwerten. Neben diesen betreiben sie noch 37 Talsperren und sind für die Betreuung von rund 17.700 km Fließgewässer verantwortlich.
Die hoheitliche Aufgabe der Errichtung und Vorhaltung von Infrastruktur zur Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung sowie Pflege und Entwicklung der Gewässer bewirkte in der Vergangenheit generationsübergreifend maßgebliche Fortschritte für die Gesundheit bzw. Lebenserwartung und Lebensqualität der Bevölkerung. Sie ist gleichzeitig eine wesentliche Grundlage, um die Ziele von Wirtschaftswachstum und Entwicklung bzw. Erhalt einer intakten Umwelt miteinander in Einklang zu bringen. Dies gilt es zu erhalten und auszubauen.
Der Bau der Kläranlagen war in der Vergangenheit ein wichtiger Schritt, um einerseits die hygienischen Bedingungen für die Bürger zu verbessern und andererseits die Gewässer zu schützen. Durch die stetige Entwicklung der Technik in den Kläranlagen wurden immer bessere Reinigungsleistungen erzielt. Insbesondere durch diesen Ausbau hat sich die Wasserqualität der Gewässer deutlich verbessert. Heute sind viele Gewässer wieder ein Lebensraum u.a. für seltene Arten. Auch der Freizeitwert der Gewässer hat sich deutlich erhöht, so dass ein Leben am und auf dem Fluss für viele heute wieder zur Selbstverständlichkeit gehört. Um diese Entwicklung auch zukünftig sicher zu stellen, bedarf es eines guten Ordnungsrahmens. Daher setzen wir uns in vielen Rechtsbereichen für klare Rahmenbedingungen ein. Immer unter der Maxime: Wasserwirtschaft in öffentlicher Verantwortung!

Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw) ist ein Zusammenschluss aus Aggerverband, Bergisch-Rheinischen Wasserverband, Emschergenossenschaft, Erftverband, Linksniederrheinischer Entwässerungs-Genossenschaft, Lippeverband, Niersverband, Ruhrverband, Wahnbachtalsperrenverband, Wasserverband Eifel-Rur und dem Wupperverband."


Bundesministerin Barbara Hendricks zu Besuch bei der LINEG

30. Januar 2017

Zu einem Meinungsaustausch konnte in der vergangenen Woche LINEG-Vorstand Karl-Heinz Brandt Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks in den Räumen der LINEG begrüßen. Bei diesem Gespräch, an dem auch der Vorstand des Niersverbandes Prof. Dr. Dietmar Schitthelm teilnahm, wurden verschiedene Themen der Wasserwirtschaft erörtert. „Wir freuen uns sehr, dass Frau Dr. Hendricks unserer Einladung gefolgt ist. In diesem Gespräch konnten wir Aspekte der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie aber auch die Themen Stromsteuergesetz, EEG-Umlage und Einführung der 4. Reinigungsstufe ansprechen und diskutieren“, so der LINEG-Vorstand. Ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit der beiden Verbände ist die Übernahme der Abwässer aus den Orten Tönisberg, Rheurdt und Schaephuysen. Eine kurze Besichtigung am renaturierten Landwehrbach in Schaephuysen mit dem Blick auf die ehemalige Kläranlage des Niersverbandes rundete den Meinungsaustausch ab. Die Bundesministerin zeigte sich sehr beeindruckt und versprach zum Ende: „Ich komme gerne wieder“. 

Bildunterschrift Foto oben:
v.l.n.r. Prof. Dr. Dietmar Schitthelm, Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks, Ministerialdirektor Dr. Helge Wendenburg, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Brandt


LINEG-Maßnahme: Renaturierung des Ophülsgrabens

23. Dezember 2016

Das im Zuge der Baumaßnahme vorgefundene radioaktive Material wird zurzeit zur ordnungsgemäßen Entsorgung  abtransportiert. Die Transporte laufen reibungslos und es ist davon auszugehen, dass das Material in dem geplanten Zeitraum  weggefahren wird.

Fragen, die sich im Zusammenhang mit der LINEG-Baumaßnahme ergeben, beantworten wir gerne.

Wenden Sie sich bitte dafür direkt an die LINEG:  Tel. Nr. 02842 960 0 bzw. benutzen das allgemeine Kontaktformular.


Die Große Goorley „Damals, heute und in Zukunft“
9. Dezember 2016
Die große Goorley ist der größte innerstädtische Wasserlauf in Kamp-Lintfort. Schon in alten Karten ist der Verlauf der Großen Goorley eingezeichnet. Damals noch als „Ley“ bezeichnet entwässerte der Graben die sogenannte „Kleine Heide“.

Mit Beginn der bergbaulichen Tätigkeit wandelte sich der Graben immer mehr in ein technisches Entwässerungssystem. Jahrzehntelang wurde der Kläranlagenablauf der Bergwerksflächen, Kohlewaschwasser und Grubenwasser über den Graben abgeleitet. Im Unterlauf, vom ehemaligen Zechengelände bis zur Fossa, wurde das Gewässer entsprechend der örtlichen Möglichkeiten schon in der Vergangenheit ökologisch aufgewertet. Das Grabensystem ist Teil des „Grünen Bandes“. An seinem Ufer verläuft als fußläufige Verbindung der Ortsteile Kamp und Lintfort der Wandelweg. Auch der Oberlauf wird jetzt ökologisch gestaltet. Die Planung sieht eine Anhebung der heute tief eingeschnittenen Goorley vor. Ein leicht mäandrierender Verlauf sowie flache Ufergestaltungen sollen die Große Goorley wieder zu einem typischen, niederrheinischen Bachsystem werden lassen. Der Zeitplan sieht eine Umsetzung der Baumaßnahmen von Frühjahr 2018 bis Frühjahr 2019 vor.
Eine natürliche entwässernde Funktion wird jedoch bedingt durch die Geländehöhenverhältnisse nach Bergbau nie wieder entstehen können. Die Große Goorley wird daher dauerhaft auf künstliche Wasserzuführungen angewiesen sein. Die LINEG hat in ihrem Perspektivkonzept „Bauplan 2013“ zur Wasserführung der vom ehemaligen Kohlebergbau betroffenen Fließgewässer auch die Große Goorley einbezogen. Diese Planungen stellen auch für die ferne Zukunft eine dauerhafte Wasserführung sicher. Die heute unterirdische und auf Pumpen angewiesene Entwässerung des ehemaligen Bergwerksgeländes wird nach der LAGA auf ein oberflächiges System umgestellt. Alle Planungen erfolgen in enger Abstimmung mit den anderen Akteuren: Stadt-Kamp-Lintfort, Untere Wasserbehörde, Ministerium, RAG, RAG MI sowie den planenden Büros.


103. Genossenschaftsversammlung der LINEG
7. Dezember 2016
 Die diesjährige Genossenschaftsversammlung der LINEG findet im Kulturzentrum in Rheinkamp statt. Der Vorsitzende des Genossenschaftsrates, Jürgen Eikhoff, kann neben den Delegierten auch zahlreiche Gäste begrüßen. Neben verschiedenen Themen steht der Vortrag des Vorstandes, Karl-Heinz Brandt, im Mittelpunkt der Versammlung.


Ein Thema, was die Menschen und natürlich auch die LINEG seit Jahren beschäftigt ist das Thema Niederschläge. Insofern stellt der LINEG-Vorstand die Frage: „Wissen Sie eigentlich, wieviel Niederschlag durchschnittlich im Genossenschaftsgebiet der LINEG fällt?“ Die Antwort lautet: Es sind ca. 471.000.000 m³ oder anders ausgedrückt ca. 3.000.000.000 Badewannen oder wie die LINEG misst: 755 mm. Im Wasserwirtschaftsjahr 2016 wurden an der Station Repelen insgesamt 809 mm gemessen und in Xanten waren es sogar 966 mm. Davon fielen in Xanten innerhalb von 9 Stunden (vom 1. auf den 2. Juni) 126 mm. Dieses war der höchste in Xanten gemessene Niederschlag und er entspricht einer Jährlichkeit nach KOSTRA von weit über 100 Jahren.

Seit 1909 zeichnet die LINEG an der Station in Moers-Repelen die Niederschläge auf. „Blickt man auf die Summe der Niederschläge“, so Karl-Heinz Brandt, so ist sowohl in der Winter- als auch in den Sommerhalbjahren ein leichter Anstieg der Jahreswerte zu verzeichnen.“

Durch diese Regenereignisse sind nicht nur Keller von Wohnhäusern vollgelaufen, sondern es waren auch einige LINEG-Anlagen, wie z. B. die Kläranlagen Labbeck und Xanten-Lüttingen betroffen. Es handelt sich dabei um Kläranlagen im Trennsystem. Durch die Überflutungen in den Einzugsgebieten floss ein deutlich höherer Abwasserstrom zu. Es kam dabei jedoch zu keiner Zeit zu einer Beeinträchtigung der Reinigungsleistung. Fazit von Karl-Heinz Brandt: „Wir können zwar Niederschläge messen, aber nicht verhindern. Auch bei diesen Ereignissen hat sich wieder gezeigt, dass das Problem u. a. in den kommunalen Kanalnetzen liegt. Die Kommunen haben sich dieser Aufgabe angenommen und erarbeiten Lösungsansätze.“

Im vor drei Jahren entwickelten „Perspektivkonzept Bauplan 2013“ wurden ca. 2/3 aller LINEG-Vorflutpumpanlagen auf ihre Wirtschaftlichkeit und Notwendigkeit untersucht. Ziel ist es, nach dem Wegfall des Bergbaus, die Pumpmengen deutlich zu reduzieren. Diese Untersuchungen und Konzepte wurden nun beim Ministerium in Düsseldorf vorgestellt und fanden große Zustimmung. Erfreulicherweise können nun Maßnahmen aus dem Bauplan mit der EU-WRRL vereint werden. Als Beispiel für diese Verknüpfung nennt Karl-Heinz Brandt das Projekt „Fossa Eugeniana – Abflussverbesserung“. Hierzu gehört z.B. der Rückbau der Vorflutpumpanlage Alte Landstraße, der Bau der Sohlgleite an den Rheinberger Kaskaden sowie das Projekt Rheinberger Altrhein. Für diesen Bereich liegt seit 2009 eine Untersuchung des Bodens vor. Das Gutachten von HGN bestätigte, dass für die derzeitige Nutzungssituation kein radiologischer Gefahrenverdacht vorlag und vorliegt. Im Zuge des aktuellen Projektes werden Detailuntersuchungen durchgeführt und vorbereitend zur Baumaßnahme ein Arbeitskreis mit Vertretern des Ministeriums, der Behörden, der Stadt Rheinberg sowie den Bürgern, Gutachtern und der LINEG gebildet. „Damit wollen wir alle Beteiligte frühzeitig in unsere Planung einbinden und eine große Akzeptanz schaffen.“

Als Baumaßnahme stellt Karl-Heinz Brandt die naturnahe Umgestaltung des Ophülsgrabens/Klein Hugengrabens in Neukirchen-Vluyn vor. Veranlassung für diese Maßnahme ist die Wiederherstellung der Durchgängigkeit im Sinne der EU WRRL sowie die Umgehung einiger Pumpanlagen entsprechend dem Bauplan 2013. Auch wird durch das Gewässer die Oberflächenentwässerung der zurzeit entstehenden Wohngebiete an der Niederrheinallee sichergestellt. Im Zuge der Baumaßnahme wurde belastetes Bodenmaterial gefunden, das nun fachgerecht entsorgt wird. Die Belastungen bestehen aus untertägigen geogenen – also natürlichen – radioaktiven Materialien, die mit dem Steinkohlenbergbau an die Oberfläche gelangten.

Verschiedene Gesetzesänderungen traten im Laufe des Jahres in Kraft, So wurden bereits das LINEG-Gesetz und das Landeswassergesetz geändert und die Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) liegt vor. Bisher war die LINEG von der Umlagepflicht des EEG befreit (Bestandschutz der Altanlagen). Die Novelle sieht jedoch für die Eigenstromerzeugung bei Anlagenerneuerung in gleicher Größe 20 % und gleichzeitiger Vergrößerung der Anlage 40 % EEG-Umlage vor. Es ist im Moment davon auszugehen, dass der Entwurf verabschiedet wird. Damit wird die Entscheidung für die LINEG über neue Blockheizkraftwerke erschwert. Schon heute beträgt der Anteil der EEG-Abgabe an den Stromkosten bereits nahezu 50 %. Hinzu kommt, dass auch durch die geplanten Änderungen des Stromsteuergesetzes mit deutlichen Mehrkosten zu rechnen ist. Erfreulich dagegen ist, dass der Anteil der Eigenstromerzeugung am Strombezug aller Kläranlagen in den letzten Jahren stetig angestiegen ist. So konnten Beiträge der Genossen u. a. auch deswegen in diesem Jahr stabil gehalten werden und bewegen sich unter dem Niveau von 2002. Zum Abschluss seiner Ausführungen beschreibt der LINEG-Vorstand einige interne Projekte sowie die weiterhin positive Entwicklung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Der Stellenplan der LINEG weist für das Jahr 2017 insgesamt 286,5 Stellen aus. Geplant ist, dass sich die Stellen ab 2018 auf 280,5 reduzieren und auf diesem Stand in den Folgejahren auch bleiben. Die Reduzierung erfolgt über das Ausscheiden der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich in Altersteilzeit befinden.

Karl-Heinz Brandt beschreibt die Auswirkungen des demografischen Wandels für die LINEG. Er erläutert die vielschichtigen Maßnahmen, die die LINEG durchführt, um sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen und somit ausreichende Bewerbungen zu erhalten. Insbesondere das Engagement im „Netzwerk Ausbildung und Beschäftigung Kreis Wesel“ sowie das gemeinsame Projekt mit dem Asdonkshof „Wasser und Feuer“ hebt er hier hervor. Die Veranstaltungen im Rahmen des Projektes werden seitens der Schulen stark nachgefragt. „Nur so kann es gehen. Wir müssen die Schüler und Schülerinnen abholen und über unsere Arbeit vor Ort informieren. Dabei können wir zeigen, wie vielschichtig und interessant die Ausbildung bei uns ist.“

Seinen Vortrag schließt der Vorstand mit dem neuen LINEG-Film, der sich an junge Menschen richtet ab und bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Jahr.


 

Am 7. Dezember 2016, 16.00 Uhr findet die 103. Genossenschaftsversammlung der Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft  - LINEG - im Kulturzentrum Rheinkamp, Kopernikusstraße 11 in 47445 Moers statt

 


 LINEG renaturiert Ophülsgraben

Belastete Böden werden fachgerecht entsorgt

14. November 2016

 Die LINEG wird den Ophülsgraben renaturieren und legt zurzeit das verrohrte Gewässer auf dem ehemaligen Zechengelände des Bergwerks Niederberg in Neukirchen-Vluyn frei. In diesem Zusammenhang wird nun auch belastetes Bodenmaterial entsorgt, das aus dem Bereich zwischen Niederrheinallee und Bendschenweg stammt. Die Belastungen bestehen aus untertägigen geogenen – also natürlichen – radioaktiven Materialien, die mit dem Steinkohlenbergbau an die Oberfläche gelangten.

Nach Bekanntwerden hat die LINEG die zuständigen Behörden sowie die RAG informiert. Ein in Auftrag gegebenes Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass das Bodenmaterial fachgerecht entsorgt werden muss. In Abstimmung mit allen Beteiligten und der Bezirksregierung Düsseldorf, als Aufsichtsbehörde, wurde ein ordnungsgemäßer Entsorgungsweg entwickelt. Eine Fachfirma wurde mit dem Transport und der Bodenentsorgung beauftragt. Die Bodenmassen werden nun ausgekoffert, abtransportiert und deponiert.

Die Vorbereitungen für den Transport erfolgen im Laufe der 46. Kalenderwoche. Der Transport startet am 28. November und soll Mitte Januar 2017 beendet sein. Bei insgesamt 550 Lkw-Transporten ist mit rund 20 Fahrten am Tag zu rechnen. Um Belästigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, wurden die Fahrten so geplant, dass Wohngebiete weitestgehend umfahren werden. Im Einzelnen werden die Fahrzeuge so weit wie möglich über das ehemalige Zechengelände fahren, um dann über die Niederrheinallee, Lintforter Straße bis zur A 40 zu gelangen. Die Transporte werden nur am Tag durchgeführt.


Der nördliche Teil des Stadtgrabens wird entschlammt – Parkplatz Repelener Straße/Unterwallstraße gesperrt

17. Oktober 2016
Bereits im Jahre 2010 hat die LINEG zur Verbesserung der ökologischen und wasserwirtschaftlichen Situation der Stadtparkgewässer ein „Entwicklungs- und Unterhaltungskonzept“ erstellen lassen. Im Rahmen dieses Konzeptes wurden Maßnahmen erarbeitet, die einerseits die besondere Situation der Gewässer der denkmalgeschützten Grabenanlage im Stadtzentrum berücksichtigen und andererseits ihren ökologischen Zustand verbessern. Die vorgeschlagenen Maßnahmen entsprechen auch den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie.
Insbesondere im nördlichen Teil des Stadtgrabens, der entlang des Nordrings, von der Repelener Straße bis zur Rheinberger Straße, fließt, hat die Schlammschicht inzwischen eine Dicke von 40 cm bis zu 1,10 m erreicht. Dieses führt dazu, dass die Wassertiefe des Stadtgrabens teilweise bis auf wenige Dezimeter gesunken ist. Um auch bei Trockenwetter einen ausreichenden Lebensraum für Fische und Kleinlebewesen aufrechterhalten zu können, ist eine Entschlammung dringend erforderlich.
Und eine weitere positive Nebenwirkung ist, dass sowohl die Wasserqualität als auch die ökologischen Verhältnisse im Stadtgraben nach Abschluss der Maßnahme optimiert sind.
Bevor jedoch mit der Entschlammung begonnen werden kann, werden die in diesem Gewässerabschnitt vorhandenen Fische abgefischt und fachgerecht in einen zentralen Bereich der Grabenanlage umgesetzt. Dieses soll ab dem 24. Oktober erfolgen.
Danach beginnt die Entschlammung. Sie wird in einem schonenden amphibischen Saugbaggerverfahren durchgeführt. Die entnommenen Sedimente werden entwässert und als Schlamm sachgerecht entsorgt. Das Filterwasser wird in den Stadtgraben zurückgeleitet.
Die Baumaßnahme erfordert  im Hinblick auf ihre ökologische und landschaftspflegerische Gestaltung des Gewässers eine große Sensibilität und wird daher durch eine ökologische Baubegleitung flankiert und abgesichert.


LINEG geht neue Wege auf der Suche nach Auszubildenden
9. September 2016
Unter dem Titel: „Bewirb dich jetzt – komm zur LINEG“ gibt es nun einen kurzen Film, in dem für die Ausbildung bei der LINEG geworben wird.
„Wir wollten neue Wege gehen, um Jugendliche anzusprechen und ihnen Lust auf eine Ausbildung bei uns zu machen“, so LINEG-Sprecherin Elke Wimmer.
Weg von Anzeigen, hin zu schönen und interessanten Bildern, mit Darstellern und Darstellerinnen, die alle bei der LINEG in der Ausbildung sind oder sie gerade abgeschlossen haben.
Der Film zeigt nicht nur schöne Bilder vom Niederrhein, sondern auch Berufe in der Wasserwirtschaft, die technisch interessant sind und dabei auch ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten. Daher am Ende des Films auch die Aufforderung: Werde Umweltschützer – Bewirb dich jetzt! Und eines macht der Film auch deutlich: junge Frauen eignen sich bestens für technische Berufe und sind herzlich willkommen!
Der kurze Film ist auf Youtube zu sehen oder kann über die Homepage www.lineg.de aufgerufen werden. Auf der Homepage sind auch die aktuellen Ausbildungsplätze für das nächste Jahr zu finden.


Herzlich Willkommen!
1. August 2016
Kamp-Lintfort Für 10 junge Menschen begann am 1. August das Arbeitsleben bei der LINEG in Kamp-Lintfort. Sie lassen sich in den nächsten Jahren zum Elektroniker/-in, Konstruktionsmechaniker, Wasserbauer, Fachkraft für Abwassertechnik und zur Fachkraft für Wasserwirtschaft ausbilden. Ebenso konnte die LINEG einen Umschüler für den Beruf der Fachkraft für Abwassertechnik begrüßen.
Seit vielen Jahren legt die LINEG eine besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung junger Menschen. „Im Hinblick auf den demografischen Wandel und der damit einhergehenden rückgängigen Zahl der Bewerbungen sind wir froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder gute und engagierte junge Menschen gefunden haben, die sich für eine Ausbildung bei uns interessieren,“ so Elke Wimmer, Pressesprecherin der LINEG.
Neben einer Information über die LINEG und ihre Aufgaben gab es am ersten Tag für die neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch eine Rundfahrt zu einer Klär-und Pumpanlage sowie zur LINEG- Werkstatt in Moers-Meerfeld. Damit wurde ein erster Überblick über die Vielfältigkeit der Aufgaben und der verschiedenen Einsatzorte gegeben.
Mit den „Neuen“ bildet die LINEG in diesem Jahr insgesamt 24 junge Menschen aus.


Moersbach: Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit
29. Juni 2016
Zu Beginn des unter Denkmalschutz stehenden Schleusenbauwerks im Stadtgebiet von Rheinberg  befinden sich die Rheinberger Kaskaden, ein  Absturz des Wasserspiegels des Moersbachs von mehr als einem Meter. Hier ist die ökologische Durchgängigkeit gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie nicht gewährleistet und der Aufstieg der Organismen aus dem Hauptgewässer Rhein wird dadurch bis in fast alle Gewässer des LINEG-Gebietes unterbunden.
Um die Durchgängigkeit herstellen und so eine enorme Verbesserung des Gewässerzustandes erreichen zu können, werden die Rheinberger Kaskaden ab Anfang August umgebaut werden.
Im Bereich des Schleusenbauwerkes wird unter Schutz des Denkmals die Sohle aufgefüllt. Hinter der ehemaligen Kanalschleuse wird mit einem Raugerinne mit Beckenstruktur (Sohlgleite) der Höhenunterschied des Wasserspiegels abgebaut. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang November andauern.
Für eventuelle Beeinträchtigungen bitten wir um Verständnis.


Bauvorhaben Gewässerregulierung Alp´sche Ley

29. Juni 2016
 Im Zuge der Arbeiten der LINEG zur Offenlegung der Alp´schen Ley im Ortskern musste die Burgstraße zur Errichtung des Durchlassbauwerkes ab dem 11.01.2016 durch eine Vollsperrung für den Durchgangsverkehr unterbrochen werden.
Die Arbeiten am Durchlass und an der Fahrbahn sind nun, nach etwa 6 Monaten fertiggestellt. Die lange Bauzeit ist dadurch entstanden, da bei den Ausschachtungs- und Abbrucharbeiten unvorhersehbare Schwierigkeiten aufgetreten sind. Ebenfalls haben die Starkregenereignisse Ende Mai und Anfang Juni  die Fertigstellung der Arbeiten deutlich erschwert und verzögert. Am Freitag, 01.07.2016 wird die Vollsperrung nun zurückgebaut und der Verkehr wieder freigegeben.
Die verbleibenden Restarbeiten, wie die Errichtung der Geländer und die noch ausstehende Nachprofilierung des Gewässers, werden  dann noch unter laufendem Verkehr durchgeführt. Danach erfolgt der Umschluss der Alp´schen Ley und das Gewässer kann sich in seinem neuen Bett frei entwickeln.
Gemeinsam mit den Alpener Bürgern freut sich die LINEG über den Abschluss der nicht immer einfachen Bauarbeiten und sieht der Entwicklung der Alp’schen Ley gespannt entgegen.


Fußballspiel wird nachgeholt
Rheinberg
Es war bereits im November geplant, dass eine Fußballmannschaft der LINEG, die aus Kollegen aller Bereiche besteht, gegen eine aus Flüchtlingen besetzte Mannschaft aus Rheinberg spielt. Dieses sollte ein Zeichen der Solidarität sein und zur Integration der Flüchtlinge beitragen. Aber, wie es manchmal so ist, kam das schlechte Wetter dazwischen, so dass das Spiel wegen Unbespielbarkeit des Rasens abgesagt werden musste.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
Das Spiel wird am Dienstag, den 28. Juni 2016 auf dem Sportplatz TuS 08 Rheinberg, Xantener Str. 96, nachgeholt. Anstoß ist 19 Uhr.
Inzwischen hat sich die Flüchtlingsmannschaft integriert und spielt unter der Bezeichnung „Inter Rheinberg“.
Beide Mannschaften würden sich über zahlreiche begeisterte Fans freuen.


Tag der offenen Tür auf der Kläranlage Rheinhausen
Wir möchten Sie, Ihre Familie und Freunde
auf unsere Kläranlage Rheinhausen, Deichstraße 148 in 47228 Duisburg einladen!

Sonntag, den 26. Juni 2016, von 10.00 bis 16.00 Uhr

Wir bieten an:

  • Führungen über die Kläranlage und durch die Pumpanlage für Groß und Klein
  • Wasserschule
  • Azubis stellen Projekte vor
  • Hüpfburg
  • Getränke- und Imbissstand

Die Regenmenge war schon außergewöhnlich
31. Mai 2016
Seit über 100 Jahren zeichnet die LINEG den Niederschlag an verschiedenen Stationen in ihrem Verbandsgebiet auf. „Aber das, was gestern gemessen wurde, war an einigen Stationen schon etwas Außerordentliches“, so die LINEG-Sprecherin, Elke Wimmer.

An allen 19 Niederschlagsstationen hat die LINEG sehr hohe Werte registriert, wobei die Spitzenreiter Rheinberg, mit 65 mm Alpen, mit 58 mm und Menzelen-Ost, mit 53 mm waren. Es hat somit dort an einem Tag mehr geregnet, als durchschnittlich sonst im ganzen Monat Mai. Das monatliche Mittel liegt im LINEG-Gebiet bei 52 mm. Aus den Aufzeichnungen geht hervor, dass davon nur in der Zeit von 9 bis 10 Uhr zwischen 28 l und 40 l in einer Stunde gefallen sind. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem mehr als „hundertjährigen Ereignis“.

Auch bei der LINEG gingen zahlreiche Anrufe ein. Probleme entstanden in erster Linie aufgrund von Überstauungen an einigen Stellen der kommunalen Entwässerungsanlagen, da diese nicht für die Aufnahme derartiger Wassermassen ausgelegt sind. Die LINEG-Anlagen und die von der LINEG-Tochter LINTEC betriebenen Anlagen liefen einwandfrei; Ausfälle – etwa durch Überstauung oder Überlastung bedingt, waren nicht zu beklagen.



LINEG bietet Gewässer-Führungen an
31. Mai 2016

Der naturnahe Gewässerausbau des Landwehrbaches wurde von den Anwohnern und Bürgern aus Schaephuysen und Rheurdt in den vergangenen Monaten mit großem Interesse begleitet.
Nachdem der erste Bauabschnitt bereits im Jahre 2013 begonnen und abgeschlossen worden ist, wurde der zweite nach fast 4 Monaten Bauzeit im April dieses Jahres beendet.

Die LINEG bietet nun allen interessierten Anwohnern und Bürgern fachkundige Führungen entlang des Gewässers an, um die fertiggestellte Renaturierung und die durchgeführten Maßnahmen zu erläutern und über die Ziele dieser Arbeiten zu informieren.

Diese Führungen werden am Sonntag, dem 05. Juni 2016, in der Zeit von 11 bis 15 Uhr angeboten.

Der Treffpunkt ist am Ortseingang von Schaephuysen, auf der Wiese gegenüber dem Regenrückhaltebecken, (Einmündung der Rayener Straße in die Vluyner Straße). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, aber für die Führungen entlang des Gewässers sind feste Schuhe und wetterfeste Kleidung ratsam.

 


Herstellung der Durchgängigkeit des Winnenthaler Kanals
1. April 2016
Xanten Auf der Grundlage der EU-Wasserrahmenrichtlinie (europäisches Recht) und des Wasserhaushaltsgesetzes (deutsches Recht) müssen alle Fließgewässer einen „guten Zustand“ erreichen. Der „gute Zustand“ misst sich u. a. auch an dem Besatz von Fischen, Kleinstlebewesen und Mikroorganismen in den Gewässern. In Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgaben müssen alle sog. Wanderhindernisse in unseren Fließgewässern beseitigt werden. Dabei hat die Beseitigung der Hindernisse, die das Gewässersystem des linken Niederrheins vom Rhein abbinden, oberste Priorität. Hierzu gehören neben den Rheinberger Kaskaden in Rheinberg auch die Sohlabstürze im Winnenthaler Kanal in Xanten. Insofern ist es eine vordringliche Aufgabe der LINEG, diese beiden Hindernisse zu beseitigen und das Gewässer bis 2017 wieder passierbar zu machen.

Der Winnenthaler Kanal beginnt am nördlichen Ortsrand der Gemeinde Alpen und verläuft auf einer Strecke von über 16 km entlang der Menzeler Heide bis zu seiner Mündung in den Xantener Altrhein bei Birten. Auf dieser Strecke sind weitere kleinere Nebengewässer sowie die Veener Ley angebunden. Kurz vor der Einmündung in den Xantener Altrhein befindet sich die LINEG-Hochwasserpumpanlage Winnenthaler Kanal.

In dem sich anschließenden Mündungsabschnitt in Birten weist der Winnenthaler Kanal zwei Abstürze auf, die den Aufstieg von Fischen und Kleinstlebewesen vom Xantener Altrhein in den Winnenthaler Kanal verhindern. Zur Schaffung der ökologischen Durchgängigkeit vom Xantener Altrhein in die Gewässer Winnenthaler Kanal und Veener Ley ist es somit erforderlich, diese zu umgehen.

An der Wassermühle Birten befindet sich die erste Stauanlage. Diese diente in früheren Zeiten der Beschickung des Mühlrades. Die Wassermühle einschließlich der Stauanlage und dem Zuleitungsgerinne stehen unter Denkmalschutz und müssen deshalb unverändert erhalten bleiben. Die Stauanlage besteht aus einer Dammbalkenwand mit einer Absturzhöhe von 1,05 m. Die Planung sieht hier die Erstellung eines Umgehungsgerinnes in Riegel- und Beckenbauweise am linksseitigen Ufer auf einer Länge von ca. 140 m vor. Nach der Unterquerung der Rheinberger Straße (B 57) ist das Gewässer mit einer Abfolge von mehreren Sohlstufen versehen, die einen Gesamthöhenunterschied von 2,30 m überwinden. Hier ist beabsichtigt, das Gefälle mit einem seitlich am Flachufer des Xantener Altrheins angelegten Umgehungsgerinne zu überwinden. Das Umgehungsgerinne wird ebenfalls in Riegel- und Beckenbauweise auf einer Länge von ca. 240 m errichtet. Die neue Einmündung des Winnenthaler Kanals verschiebt sich hierdurch um etwa 120 m nach Nordosten. Zu den oben beschriebenen und beabsichtigten Maßnahmen gibt es keine Alternativen.

Unter der Bedingung, dass die Maßnahmen zu 80 % vom Land NRW gefördert werden, wurden sie von den LINEG-Gremien verabschiedet. Die Detailplanung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Xanten. Ein erstes Gespräch hat gestern stattgefunden. Darüber hinaus ist auch eine weitere Information im Bezirksausschuss Birten geplant.


Bauarbeiten am Graben Repelen werden fortgesetzt
24. März 2016
Wie bereits berichtet, mussten die Renaturierungsarbeiten am Graben Repelen kurzfristig unterbrochen werden. Grund dafür war das aufgrund eines Bodengutachtens verwendete Material. Die gewünschte und erforderliche Sicherheit der Böschung konnte damit nicht erreicht werden. Inzwischen wurden die Planungen noch einmal kritisch überprüft und sowohl der Aufbau der Böschung als auch das zu verwendende Material verändert. „In der nächsten Woche geht es nun mit den vorbereitenden Arbeiten weiter und ab dem 04.04.2016 wird konkret begonnen“, so Elke Wimmer, Pressesprecherin der LINEG. „Die Umsetzung der Maßnahme wird ca. 6 – 7 Wochen in Anspruch nehmen.“ Für die Beantwortung von Fragen zu dem Bauvorhaben steht die zuständige Bauleiterin unter der Rufnummer 02842 9600 zur Verfügung.


Arbeiten am Graben Repelen ruhen zurzeit
8. März 2016
Im Dezember hat die LINEG mit den Sanierungsarbeiten des „Grabens Repelen“ im Bereich der Timmermann- und Niephauser Straße begonnen. Gleichzeitig sollte der Graben auf einer Länge von ca. 340 m naturnah ausgebaut werden. Seit der vergangenen Woche ruhen nun die Bauarbeiten und die Baumaschinen wurden vorübergehend abgezogen. Ursache für diese Bauunterbrechung ist nach Auskunft der LINEG, dass das aufgrund eines vorliegenden Bodengutachtens verwendete Material nicht optimal war. Es wurde damit nicht die gewünschte und erforderliche Sicherheit der Böschung erreicht. Die vorgesehene Ausführung wird daher kurzfristig umgeplant, so dass dann die Bauarbeiten zügig wieder aufgenommen werden können. Damit wird gewährleistet, dass die angelegten Böschungen sowohl der Standsicherheit als auch dem naturnahen Ausbau Rechnung tragen. Während dieser Zeit ist sichergestellt, dass der Abfluss im Gewässer wie bisher problemlos erfolgt. Über die Fortführung der Bauarbeiten wird die LINEG zeitnah informieren.


Die Hohe Ley wird vermessen
3. Februar 2016
Sonsbeck Zu den Aufgaben der LINEG (Linksniederrheinsche Entwässerungs-Genossenschaft) gehören u. a. auch die Nachweise der Unbedenklichkeit von Einleitungen in die Gewässer. In Kooperation mit den Städten und Gemeinden des LINEG-Gebietes werden diese Nachweise für kommunale und für LINEG-Einleitungen zusammen durchgeführt. Zurzeit wird die Gewässerverträglichkeit der Einleitungen in Sonsbeck sowie im Xantener Stadtteil Marienbaum überprüft. Neben umfangreichen biologischen und chemischen Gewässerdaten, die an festen Messstellen regelmäßig erhoben werden, sind dazu auch Informationen zum Gewässerprofil erforderlich. Hierzu muss aktuell an mehreren Messpunkten der Hohen Ley der Querschnitt des Gewässers aufgenommen werden. Für diese Arbeiten wurde das Ingenieur- und Vermessungsbüro Patberg und Schrameck aus Rheurdt beauftragt. Im Zuge der Arbeiten ist es erforderlich, die Grundstücke entlang des Gewässers zu betreten. Die mit der Messung beauftragten Mitarbeiter werden sich mit den Eigentümern vor Ort in Verbindung setzen. Gleichzeitig sollen aber auch auf diesem Wege die Eigentümer und Pächter der betroffenen Grundstücke informiert und um Verständnis gebeten werden. Die Arbeiten werden innerhalb der nächsten beiden Wochen durchgeführt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die LINEG, Tel. Nr. 02842 960 0.


LINEG wird ausgezeichnet
28. Januar 2016
Am 20. Januar übergab Landrat Ansgar Müller den Ehrenpreis „Kinderfreundlicher Kreis Wesel“ an drei Unternehmen und Institutionen. Neben der Oxoid Deutschland GmbH und dem Ortsverein Alpen des Deutschen Roten Kreuzes wurde auch die LINEG aus Kamp-Lintfort ausgezeichnet. Sie bekam das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro für ihre betrieblichen Maßnahmen im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der stellvertretene LINEG-Vorstand, Gerhard Schmidt-Losse, nahm den Preis mit großer Freude entgegen. „Damit werden wir für unserer jahrelanges Engagement in diesem Bereich ausgezeichnet und ich bin stolz auf diese Anerkennung. Das Geld werden wir für eine geeignete Maßnahme verwenden, um unser Unternehmen noch familienfreundlicher zu gestalten,“ so Gerhard Schmidt-Losse.


Die LINEG gestaltet den Ophülsgraben/Klein Hugengraben naturnah um
28. Januar 2016
Neukirchen-Vluyn Die Bauarbeiten zur naturnahen Umgestaltung des Ophülsgrabens/Klein Hugengrabens beginnen in Kürze. Ursprünglich waren die Gewässer für den Bau der Zeche Niederberg in Neukirchen-Vluyn vor fast 100 Jahren verrohrt und umgeleitet worden. Nach dem Rückbau des Bergwerks wird die LINEG nun das freigewordene Gelände nutzen, um den Gewässern ihren alten Verlauf durch die Öffnung und naturnahe Gestaltung des ursprünglichen Gewässerprofils zurückzugeben. Hauptziel der Maßnahme ist es, die derzeit unterbrochene Durchgängigkeit des Gewässers im Sinne der Belange der EU-Wasserrahmenrichtlinie wiederherzustellen und das übergeordnete Gewässersystem Anrathskanal/Moersbach mit dem Oberlauf eines seiner Nebenläufe wieder zu vernetzen. Neben der ökologischen Verbesserung hat das Gewässer auch noch eine Aufgabe: es dient der Oberflächenentwässerung der zur Zeit neu entstehenden Wohngebiete an der Niederrheinallee in Neukirchen-Vluyn. Die Hauptlinienführung der Gewässer wird durch die örtlichen Randbedingungen und Gegebenheiten bestimmt und lehnt sich nach Möglichkeit an die alten Gewässerverläufe an. Das neue Gewässerbett erhält einen geschwungenen Verlauf, damit es sich möglichst naturnah in das Umfeld einfügt. Zukünftig soll sich das Gewässer aber weitgehend von selbst seinen Weg suchen und so möglichst naturnah entwickeln. Dafür wird ihm Raum in Form einer bis zu 10 m breiten, sogenannten Ersatzaue, gegeben. Zur Erreichung einer abwechslungsreichen Gestaltung werden die Böschungen mit wechselnden Neigungen geplant. Gezielt eingebrachte Totholzstücke und Störsteine behindern bewusst den von den Planern vorgegebenen Verlauf, damit es zu eigenständigen Veränderungen kommt. Zur Erhaltung des vorhandenen Entwicklungspotenzials wird auf einen Oberbodenauftrag weitgehend verzichtet. Auch bei der Begrünung soll das Potenzial der natürlichen Entwicklung weitgehend genutzt werden. Gehölzpflanzungen erfolgen abschnittsweise als Gehölzstreifen und –gruppen am Ufer und auf den Böschungen. Das ehemalige Bergwerksgelände ist für eine Nutzung als Wohnbaugebiet vorgesehen. Es soll über eine dezentrale Regenwasserbeseitigung mit Versickerung und offener Ableitung des Oberflächenwassers in den geöffneten Gewässerabschnitt verfügen. Die Öffnung des Gewässerabschnitts ermöglicht somit nicht nur eine ökologisch vorteilhafte Regenwasserbehandlung sondern fördert auch das Naturerlebnis im direkten Wohnumfeld. Die Bauarbeiten beginnen in Kürze und werden bis in den Oktober andauern. Die Arbeiten werden von Fachleuten ökologisch begleitet. So wird sichergestellt, dass der Baumbestand geschützt und die Saatkrähenkolonie im Wald am Bendschenweg nicht gestört wird. Fragen zu der Maßnahme beantworten die örtlichen Bauleiter der LINEG gerne. Sie sind unter der Telefonnummer 02842 9600 zu erreichen.


Bauarbeiten am Landwehrbach - Auch die Belange der Störchin werden berücksichtigt
8. Januar 2016
Schaephuysen Im Zuge der Bauarbeiten, die die LINEG zurzeit am Landwehrbach durchführt, wurden nun Bedenken aus Bevölkerung laut, dass die Bauarbeiten den Storch „stören“ könnten. Bei der Mitte der Woche durchgeführten Baubesprechung wurde dieses Thema eingehend erörtert und folgende Vorgehensweise besprochen und der besorgten Schaephuysenerin mitgeteilt: In den nächsten 2 Wochen werden die Bautätigkeiten der Baufirma auf dem Gelände zwischen dem RRB Schaephuysen und der Bahn abgeschlossen sein. Die Störchin hält sich momentan im gesamten Schaephuysener Bereich auf und wird z.T. dort gefüttert bzw. nutzt verschiedene Flächen zur Nahrungssuche. In der momentanen mobilen Phase ist erfahrungsgemäß von einer geringen Empfindlichkeit gegenüber Störungen auszugehen. Selbst ein zwischenzeitliches Ausweichen in angrenzende Flächen führt nicht zur Vertreibung aus dem Gebiet. Hinzu kommt, dass die Störchin an gleichartige Störungen gewöhnt ist und selbst die Nahbereiche der stark befahrenen Schaephuysener Straße nutzt. Es ist sogar davon auszugehen, dass sie auf den frisch abgeschobenen Bodenflächen vermehrt nach Nahrung sucht, wie das auch bei landwirtschaftlicher Bearbeitung von Flächen nicht nur durch Krähen oder Möwen, sondern auch für Störche üblich ist. Maschinen und Fahrzeuge stellen dabei keine weitreichende Störquelle dar. Die baulichen Tätigkeiten werden zügig durchgeführt, um dann auch für das ab Ende März möglicherweise beginnende Brutgeschäft als zusätzliche Nahrungshabitate zur Verfügung zu stehen. Dies gilt auch für die Flächen östlich der Bahnlinie. Die Herstellung feuchter, z.T. wassergefüllter Mulden in der Retentionsfläche gegenüber dem RRB sowie die offenen Uferflächen und Gewässerrandstreifen begünstigen die Ansiedlung von Kleintieren und Insekten und könnten sich somit im Falle der Annahme der Nisthilfe positiv auf das Nahrungsangebot und insgesamt gesehen auf die Nistplatzwahl auswirken. Da zu Beginn des Brutgeschäftes die Bauarbeiten bereits den Abschnitt am Littardwald erreicht haben, sind dahingehend keine Störungen zu erwarten. Somit sind alle Randbedingungen erfüllt, um der Störchin ein schönes Zuhause in Schaephuysen zu bieten. Hoffen wir, dass sie oder ein junges Storchenpaar das Angebot annehmen;)


LINEG-Bauvorhaben Gewässerregulierung Alp´sche Ley
5. Januar 2016
Alpen
Im Zuge der Offenlegung der Alp´schen Ley im Ortskern der Gemeinde Alpen wurde der Gewässerabschnitt, beginnend hinter dem Aldi-Markt bis zur Burgstraße, einschließlich der Bepflanzung, im August 2015 bereits fertiggestellt. Das gilt auch für Wegeverbindung zwischen der Sparkasse, dem Rathaus und dem Aldi-Markt. Die LINEG beabsichtigt nun, ab Montag, dem 11.01.2016, mit dem zweiten Bauabschnitt zur Herstellung der Durchgängigkeit der Alp´schen Ley zu beginnen. Hierzu wird es erforderlich, wie bereits im Vorfeld angekündigt, die Burgstraße für einen Zeitraum von ca. 3 bis 4 Monate voll zu sperren. Die Sperrung erfolgt zwischen den Häusern 17 und 19. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, beabsichtigt die LINEG, den Fußgängerverkehr über eine Behelfsbrücke an der Baustelle vorbei zu führen. Die Wegeverbindung zwischen der Sparkasse und dem Rathausplatz ist von der Sperrung in der Burgstraße nicht betroffen. Der Fahrzeugverkehr soll dann über die neue Ortskerntangente Alpen-Ost, welche noch im Dezember 2015 fertiggestellt wurde, geführt werden. Nachdem die Vollsperrung eingerichtet ist, erfolgen zunächst die Baustelleneinrichtung und erforderliche Vorbereitungsarbeiten durch die ausführende Baufirma. Erst danach können die Erkundungsbohrungen im Hinblick auf Kampfmittel zur Errichtung des Baugrubenverbaues durchgeführt werden. Erst dann kann mit der eigentlichen Errichtung des Durchlassbauwerkes begonnen werden. Nach Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme erfolgt dann der Umschluss der Alp´schen Ley und das Gewässer kann sich in seinem neuen Bett entwickeln. Für die mit der Baumaßnahme noch verbundenen Beeinträchtigungen bittet die LINEG bereits jetzt die Alpener Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Weitere, den Bauablauf betreffende Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Für die Beantwortung von Fragen zu dem Bauvorhaben steht der LINEG-Bauleiter, Ralf Kempken, unter der Ruf Nr. 02842 960 233, zur Verfügung.