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Arbeiten am Moersbach

01. September 2020

Ab Mitte dieser Woche wird die LINEG ein Teilstück des Moersbaches entsanden. Es handelt sich um eine Strecke

ca. 150 m von der Aumühle an der Venloer Straße bis hin zur Holzbrücke. Während der Arbeiten kann der Wanderweg,

der entlang des Moersbaches führt, teilweise nicht genutzt werden. Die Einschränkungen werden jeweils nur sehr 

kurzfristig sein und die Arbeiten sind am Freitag abgeschlossen.

 

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis


LINEG für Zertifikat zum audit berufundfamilie mit dauerhaftem Charakter geehrt
 30. Juni 2020.
Die LINEG wurde am 15. Juni 2020 für die Auszeichnung mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie geehrt. Die Würdigung für ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasen-bewusste Personalpolitik fand erstmals in der 22-jährigen Geschichte des audit im Rahmen eines Zertifikats-Online-Events statt. Zu den Gratulant*innen zählte neben Oliver Schmitz, Ge-schäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft über das audit trägt.

Die LINEG hatte zuvor erfolgreich das Dialogverfahren zum audit durchlaufen, das Arbeitgebern offen steht, die seit mindestens neun Jahren mit dem audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgen. Die LINEG wurde erstmals im Jahr 2010 mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet, das bislang jeweils eine Laufzeit von drei Jahren hatte. Nach 2 Re-Auditierungen folgte nun das Dialogverfahren, das mit dem Zertifikat mit dauerhaftem Charakter honoriert wird, durch das der dauerhafte Charakter des Zertifikats bestätigt wurde.

Angeboten wird das audit von der berufundfamilie Service GmbH, die zur Qualitätssicherung des Zertifikats in drei Jahren ein weiteres Dialogverfahren ansetzen wird. Ziel des Dialogverfahrens ist es, den hohen Entwicklungsstand der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik zu pflegen und in einzelnen ausgesuchten Bereichen das Optimierungspotenzial zu nutzen.

313 Beschäftigte können bei der LINEG von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot umfasst aktuell: 4. Dazu gehören zum Beispiel die themenspezifische Ergänzung der Fort- und Weiterbildungen bei der LINEG oder auch altes und neues Wissen miteinander zu verbinden und von allen im Austausch gemeinsam zukunftssicher erhalten.

LINEG-Vorstand, Karl-Heinz Brandt, hebt die Bedeutung der Auditierung und auch der Fortschreibung der Ziele hervor. „Das Audit berufundfamilie unterstützt uns in unserer familienbewussten Personalpolitik und der Gesamtstrategie des Hauses. Unser Ziel ist es, den erreichten Standard zu halten und kontinuierlich zu optimieren, um die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten zu steigern. Im Rahmen des demografischen Wandels erkennen wir die klare Notwendigkeit, die Beschäftigten an uns zu binden und zugleich attraktiv für Stellensuchende zu sein.“

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläuterte anlässlich des Zertifikats-Online-Events, das unter dem Titel „TEAM2020 – Mit Vereinbarkeit Stark in und nach der Krise“ stand: „Familien- und lebensphasenbewusste Arbeitgeber hatten immer ein Gespür dafür – mit der Coronapandemie wurde aber in der gesamten Arbeitswelt offensichtlich: Eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik ist ein Mittel des Risikomanagements. Dank ihr sind Arbeitgeber in der Lage, auf Veränderungen flexibel zu reagieren – und das schnell und passgenau. Eine Unternehmenskultur, in der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben verankert ist, fördert auch die Funktionalität von Teams. Denn sie bietet den Rahmen, in dem Talente gefördert, das Empowerment der Beschäftigten unterstützt, die Agilität von Arbeitsabläufen angetrieben und das Management von Vereinbarkeitsfragen effektiv gestaltet werden kann. Diese Effekte, auf der die Zusammenarbeit innerhalb der Teams eine gute Basis findet, zahlen sich gerade auch in Krisenzeiten aus.“

Die webbasierte Veranstaltung war insgesamt 334 Arbeitgebern – 134 Unternehmen, 164 Institutionen und 36 Hochschulen – gewidmet, die in den vorangegangenen zwölf Monaten erfolgreich das audit berufundfamilie oder audit familiengerechte hochschule durchlaufen hat-ten.

Das audit berufundfamilie und das audit familienbewusste hochschule

Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Sta-tus quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt dafür, dass Familienbewusst-sein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum audit. Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 982 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hoch-schule zertifiziert, darunter 467 Unternehmen, 413 Institutionen und 102 Hochschulen. Davon können rund 2 Millionen Beschäftigte und etwa 1,4 Millionen Studierende profitieren.

Die LINEG ist ein Wasserwirtschaftsverband am linken Niederrhein. Ihre Hauptaufgaben sind die Grundwasserregulierung, die Abwasserreinigung, die Regulierung des Wasserabflusses sowie der naturnahe Gewässerausbau. Aktuell sind 313 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der LINEG beschäftigt.
www.lineg.de

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Sie begleitet erfolgreich Unternehmen, Institutionen und Hochschulen bei der Umsetzung einer nachhaltigen familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik und der Gestaltung familiengerechter Forschungs- und Studienbedingungen. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde und ak-tuell unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey steht. Das audit ist das strategische Managementinstrument, welches Arbeitgeber dazu nutzen, ihre Personalpolitik familien- und lebensphasenbewusst aufzustellen und ihre Arbeitgeberattraktivität zu stärken. Seit 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. www.berufundfamilie.de

Pressekontakt:
Elke Wimmer
Stabsstelle Kommunikation
02842 960520
wimmer.e@lineg.de


Geländemodellierung am naturnah ausgebauten Gewässerabschnitt der Kleinen Goorley, südlich der Sudermannstrasse in Kamp-Lintfort

23. Juni 2020
 Die Kleine Goorley ist ein ca. 3,5 km langes Gewässer, das in den letzten Jahrzehnten von einem begradigten Kanal zu einem stellenweise mäandrierenden Bach umgestaltet wurde.

Auch in den nächsten Tagen wird im Uferbereich der Kleinen Goorley wieder gebaut, direkt am Wanderweg nördlich der Motor-Kross-Strecke. Hier wird das Gelände lokal modelliert, denn gegen Ende 2020 soll die Kleine Goorley mit dem Wasser aus der neuen Druckleitung der Pumpanlage Parsickgraben 2 gespeist werden. Um die angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Flächen vor unerwünschten Ausuferungen zu schützen, wird das linke Ufer der Kleinen Goorley auf einer Länge von ca. 30 m leicht erhöht und naturnah gestaltet.

Nicht nur die Anwohner der Gestfeldstraße haben am 15. Juni 2020 sicherlich mitbekommen, wie ein kleiner Berg auf der Wiese gewachsen ist. Die LINEG übernimmt Verantwortung für die Umwelt und geht schonend mit den (Boden-)Ressourcen um. Daher wurde für die Kleine Goorley und die Druckleitung der o.g. Pumpanlage ein Konzept zum Bodenmanagement erstellt, das eine Wiederverwendung des Bodens vorsieht. Somit wird der Bodenaushub, der derzeit beim Bau einer Druckleitung anfällt, für die Geländemodellierung an der Kleinen Goorley genutzt. Hierfür werden ca. 100 m³ Boden benötigt.

 

Dieses Bodenvolumen wurde nun am 15. Juni an einer offenen Fläche östlich der Motor-Kross-Strecke zwischengelagert. Damit der frisch gelagerte Boden keine Tiere, wie z.B. Kreuzkröten, zum Einbuddeln anlockt, wurde dieser mit einer Folie fest abgedeckt. Diese Maßnahme schütz sowohl das Bodenmaterial als auch die Tiere. Daher ist es wichtig, dass der Boden bis zum Wiedereinbau fest abgedeckt bleibt.

Sowohl die Bodenlagerfläche als auch der Uferbereich der Kleinen Goorley wurden durch unsere Ökologin auf das Vorhandensein von Bodenbrütern bzw. Rehkitze genau untersucht. Anschließend wurde der vorhandene Bewuchs (Gras und kleiner Strauch) unter Einsatz von Wildwarnern entfernt. Die Wildwarner sind nicht nur für das menschliche Ohr unangenehm, vor allem Tiere und Vögel scheuen sich vor dem lauten Piepsen und suchen das Weite. Diese Vergrämungsmaßnahme gilt als ein zusätzlicher Schutz der Wiesenbewohner vor der Mähmaschine.

Ab dem 22. Juni geht es mit der eigentlichen Geländemodellierung an der Kleinen Goorley los. Es wird zunächst der Mutterboden auf der vorbereiteten Fläche beiseitegeschoben. Dann wird das zwischengelagerte Bodenmaterial so eingearbeitet, dass ein naturnaher Uferbereich entsteht. Dieser schützt das Gewässer und das angrenzende landwirtschaftliche Feld vor unerwünschten Ausuferungen. Anschließend wird die neumodellierte Fläche mit dem vorhandenen Mutterboden abgedeckt und mit einer Regiosaat-Mischung eingesät. Nach einigen Wochen entwickelt sich eine frische Wiesenflora, die als neues Habitat für die amphibischen und terrestrischen Bewohner der Kleinen Goorley dient.

Durch eine umweltorientierte Baumaßnahme in den „Naturoasen“ einer Stadt werden oftmals leider auch schattige Seiten aufgedeckt.

Bei den vorbereitenden Maßnahmen am 15. Juni wurde in der direkten Umgebung der Kleinen Goorley sehr viel Müll unterschiedlicher Art vorgefunden. Neben einem kaputten Betonrohr, das früher als Zugangsversperrung diente, wurden Gartenabfälle, Plastik (u.a. sehr viele Plastikbeutel mit Hundekot), Nahrungsreste (z.B. eine ganze Schweineschwarte), Bauschutt, Zement und ähnliches gefunden. Dass dieser Müll sicherlich nicht ans Gewässer oder seine Umgebung gehört, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass die Natur durch ein solches unverantwortliches Handeln belastet wird.

Die LINEG appelliert daher nachdrücklich an alle Bürgerinnen und Bürger:

 

Der Naturschutz beginnt in jedem Haushalt bei der Mülltrennung und der ordnungsgemäßen Entsorgung!

 


LINEG ertüchtigt die Abwasserpumpanlage in Birten

15. Mai 2020
Die LINEG (Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft) beginnt in Kürze mit den Sanierungsarbeiten an der Abwasserpumpanlage in Birten. Die Arbeiten umfassen die Erneuerung der kompletten Elektro- und Maschinentechnik sowie den Bau eines zusätzlichen, 5m tiefen, Schachtes. Der Beginn der Baumaßnahme ist für die nächste Woche vorgesehen und sie soll im Oktober abgeschlossen werden. Im Zuge der Durchführung der Arbeiten kann es zu Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer kommen. Hierfür bittet die LINEG um Verständnis. Gleichzeitig steht für die Beantwortung von Fragen zu der Maßnahme die LINEG-Bauleiterin, Petra Bellinger, unter der Rufnummer 02842 960 244, zur Verfügung.


"Erdmännchen erobern Ausstellergemeinschaft"

Pressemitteilung Asdonkshof, LINEG und Stadtwerke Kamp-Lintfort vom 14. Mai 2020

 

Lesen Sie bitte hier.


Logo der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in NRW

Neuigkeiten der  Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen (agw)

 

finden Sie in der aktuellen Ausgabe "agw im Fokus"


Foto - Schüler und Ausbilder sitzen auf einer Bank

Ein Schülerprojekt der besonderen Art –
Schüler tauschen Schulbank gegen Werkbank

12. Februar 2020

Eine lange und gute Zusammenarbeit zwischen der LINEG und der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp wurde 2018 in einem Kooperationsvertrag festgeschrieben. Darin findet man die Vereinbarung über Berufetage, Praktika und ähnliches, aber auch das Projekt „Skulptur“ für die Jahrgangsstufe 10.

Es sollte versucht werden, mit ausgesuchten Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer mehrtägigen Projektarbeit mit Auszubildenden der LINEG in der LINEG-Werkstatt etwas zu erstellen, das von Schülern und Schülerinnen später genutzt werden kann.

„Wir freuen uns, dass das gemeinsame Projekt nun mit einem sichtbaren Ergebnis abgeschlossen werden konnte“, so LINEG Vorstand Karl-Heinz Brandt und Schulleiterin Milana Borgards bei der Übergabe der Bänke und des Tisches.

Auf dem Foto sind vorne sitzend Tobias Unger, Ausbilder bei der LINEG und Kevin Hülsken, Schüler der Anne-Frank-Schule.


LINEG-Vorstand wiedergewählt
5. Dezember 2019
Die dritte 5jährige Amtszeit des LINEG-Vorstandes Karl-Heinz Brandt, endet am 31.07.2020. Insofern war der Zeitrahmen erreicht, um eine Wiederwahl in die Wege zu leiten. Im Anschluss an die gestrige Genossenschaftsversammlung, die in der Stadthalle in Rheinberg durchgeführt wurde, fand eine Genossenschaftsratssitzung statt. In dieser wurde Karl-Heinz Brandt für die Zeit vom 01.08.2020 bis zum Erreichen der Altersgrenze am 31.08.2023 wiedergewählt.


106. Genossenschaftsversammlung der LINEG am 4.12.2019
Die diesjährige Genossenschaftsversammlung findet in der Stadthalle in Rheinberg statt. Neben verschiedenen Themen steht der Vortrag des Vorstandes, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Brandt im Mittelpunkt der Versammlung.

Grundlage seines Vortrages sind die 6 großen Zukunftsthemen der LINEG:

  • Wasserwirtschaft – Klimawandel
  • WRRL - Bauplan
  • Phosphorrecycling
  • Wissensmanagement 
  • Finanzen
  • Personal - Demografie 

Wasserwirtschaft - Klimawandel
Der Klimawandel und seine Folgen sind in Deutschland spürbar: Die heißen und trockenen Sommer 2018 und 2019 sowie die Starkregenereignisse in den Jahren 2016 und 2017 bringen den Klimawandel stärker ins öffentliche Bewusstsein.
Das Jahresmittel der Lufttemperatur ist im Flächenmittel von Deutschland von 1881 bis 2018 statistisch gesichert um 1,5 °C angestiegen (Quelle. Monitoringbericht 2019 zur DAS). Im Gegensatz zur Temperatur weisen die Änderungen des Niederschlags insbesondere jahreszeitlich, aber auch räumlich, deutliche Unterschiede auf. Während die mittleren Regenmengen im Sommer weitestgehend unverändert geblieben sind, ist es insbesondere im Winter signifikant feuchter geworden. In Summe ist die Niederschlagsmenge in Deutschland in den letzten 100 Jahren um ca. 50 mm angestiegen.
Wichtig zu wissen ist, dass sich keine einheitliche Aussage treffen lässt, sondern deutliche regionale Unterschiede existieren.
Die LINEG ist hierzu aktuell in einen Austausch mit der LWK und örtlichen Landwirten getreten. Es ist beabsichtigt, unter dem Thema „Wasserressourcen-Management“ gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Auch das Revier rüstet sich für den Klimawandel. So will sich das Ruhrgebiet mit einem millionenschweren Maßnahmenpaket gegen den Klimawandel rüsten. Die Emschergenossenschaft hat die Zukunftsinitiative „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ auf den Weg gebracht.
In einem zweiten Schritt soll u. a. auch die LINEG eingebunden werden.
WRRL - Bauplan
Die Umsetzung der EU-WRRL beschäftigt die LINEG seit ihrem Inkrafttreten im Jahre 2000.
Der ursprüngliche Zeitplan sah vor, dass 2015 die Gewässer einen guten Zustand bzw. ein gutes ökologisches Potential erreicht haben. Diese Ziele konnten nicht erreicht werden und insofern wurden die Fristen auf das Jahr 2027 und ggf. darüber hinaus verschoben.
Der LINEG-Bauplan wurde als Perspektivkonzept zur nachhaltigen Entwässerung im südlichen LINEG-Gebiet 2013 aufgestellt. Aus den zahlreichen Maßnahmen wurden 9 ausgesucht, als „Paket geschnürt“ und hierfür ein Förderantrag gem. EU WRRL gestellt. Damit erhält die LINEG für die nächsten Jahre Planungs- und Finanzsicherheit. Die Maßnahmen gliedern sich in folgende Schwerpunkte:
Fossa Eugeniana, Niepkanal sowie Issumer Fleuth/Nenneper Fleuth.
Dabei handelt es sich sowohl um Gewässerausbaue sowie Rückbau von Anlagen. Der Vorstand stellte darüber hinaus auch verschiedene Baumaßnahmen, wie z. B. die Rückführung der Großen Goorley zu einem naturnah gestalteten Gewässer vor.
Phosphorrecycling
Ein großes Projekt ist das Thema „Phosphor-Rückgewinnung“. Dieses hat die LINEG im abgelaufenen Jahr nachhaltig beschäftigt. Aus der Novellierung der Klärschlammverordnung ergibt sich die Notwendigkeit, Phosphor aus Klärschlamm für Kläranlagen > 50.000 EW zurückzugewinnen. Es läuft zurzeit die Ausschreibung für die Planung einer entsprechenden Anlage zur Monoverbrennung auf dem Gelände des AEZ. Mit dem Thema der Phosphorrückgewinnung beschäftigt sich auch das Projekt „AmPhoRe“. Darunter verbirgt sich ein vom BMBF gefördertes Projekt, das sich mit dem Regionalen Klärschlamm-Aschen-Management für Phosphorrecycling in einem Ballungsraum beschäftigt. Projektpartner sind Wasserwirtschaftsverbände sowie Institute der RWTH Aachen.
Wissensmanagement
Weiterhin beschreibt der Vorstand einige große LINEG-interne Projekte, wie z. B. die Neustrukturierung des Geschäftsbereiches Planung und Bau sowie das Thema „Unternehmenskultur und ihre Bedeutung“.
Finanzen
Erfreulich für die Genossen der LINEG ist es, dass die Beiträge auch in diesem Jahr wieder weitgehend stabil sind. Viele Maßnahmen haben letztendlich dazu beigetragen, so auch der sichtbare Erfolg bei der Eigenstromerzeugung. Der auf den Kläranlagen mit Gaserzeugung eigen erzeugte Strom liegt nun deutlich über dem fremdbezogenen Strom.
In diesem Zusammenhang erwähnte der Vorstand auch die gute Entwicklung des betrieblichen Vorschlagswesens.
Personal - Demografie
Der Personalbestand der LINEG hat inzwischen den Stand von 290 sogenannten Vollzeitäquivalenten erreicht und wird auch in den Folgejahren so bleiben. Dieses sind zurzeit 313 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie aktuell 31 Auszubildende.
Ein besonders schönes Projekt beschrieb der Vorstand am Ende seiner Ausführungen. Gemeinsam mit dem AEZ Asdonkshof und den Stadtwerken Kamp-Lintfort hat man Ende 2018 beschlossen, sich auf der Laga 2020 zu präsentieren. Die Planungen für diese Fläche wurden von einer Auszubildenden zur Fachkraft für Wasserwirtschaft erarbeitet und die Realisierung weitestgehend von Auszubildenden, unter Anleitung ihrer Ausbilder, durchgeführt. Inzwischen ist schon eine Menge zu sehen. Der Bachlauf ist fertig, Wege sind angelegt, die Pumpen installiert sowie die Flächen vorbereit. Am 5.12. wird eine selbst konstruierte und gebaute Brücke aufgestellt. Diese Brücke entstand in gemeinsamer Arbeit zwischen den Ausbildern und Auszubildenden des AEZ und der LINEG. Über den Spaß an der Ausbildung und die Arbeiten im Team konnte sich auch die Umweltministerin des Landes, Ursula Heinen-Esser, bei einem Besuch bei der LINEG überzeugen. Im Rahmen der Vorstellung der Initiative „FachkräfteWasser NRW“ besuchte sie auch die LINEG und führte ein Gespräch mit Auszubildenden und ihren Ausbildern. Sie beschrieb das Engagement als der LINEG zur Findung von Auszubildenden als „vorbildlich“.
Viele Maßnahmen und Aktionen wurden auch im vergangenen Jahr durchgeführt, um Fachkräfte und auch Auszubildende für die LINEG zu gewinnen. Besonders die Regionalität aber auch die Attraktivität der LINEG als Arbeitgeber stehen dabei im Vordergrund.
Die verschiedenen Aktivitäten, aber auch die große Bereitschaft, Praktikumsplätze anzubieten zahlen sich aus. So sind die Bewerberzahlen auf Ausbildungsstellen auch in diesem Jahr wieder sehr erfreulich.
Seinen Vortrag beendet der Vorstand mit einem Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Jahr.


Wasser für den Stadtgraben
5. September 2019
Im Bereich der neuen Vorflutpumpanlage „PAV Nordring“ (Nähe Rathaus) sind Optimierungs- und Anpassungsarbeiten an der Pumpe und der Rohrleitung erforderlich. Zu diesem Zweck wird eine Fläche als Arbeits- und Lagerfläche abgesperrt. Diese betrifft auch den vorhandenen Gehweg. Fußgänger werden gebeten, entsprechend der Beschilderung, den alternativen Weg zu benutzen. Die Maßnahme ist mit der Stadt Moers abgestimmt. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am 9. September 2019. Die LINEG geht davon aus, dass die Arbeiten bis Ende September abgeschlossen sind. In dieser Zeit kann es durch das Aufstellen von mobilen Dieselgeräten zu Verkehrsbehinderungen kommen. Außerdem ist während der Anpassungsarbeiten damit zu rechnen, dass der Stadtgraben weniger Wasser führt. Für die mit der Maßnahme verbundenen Beeinträchtigungen bittet die LINEG bereits jetzt die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Für die Beantwortung von Fragen zu der Maßnahme steht der LINEG-Bauleiter, Frank Holzum, unter der Rufnummer 0151 18858 206 zur Verfügung.


März 2019

Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw) wurde am 25. Januar 2006 gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss aus Aggerverband, Bergisch-Rheinischem Wasserverband, Emschergenossenschaft, Erftverband, Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG), Lippeverband, Niersverband, Ruhrverband, Wahnbachtalsperrenverband, Wasserverband Eifel-Rur und Wupperverband.

Zweimal im Jahr erscheint die Zeitschrift "agw im Fokus - Informationen aus den Verbänden".

 

Hier finden Sie die Ausgabe 2019 -1.


Entschlammung des Pappelsees

10. Januar 2019
Der Wasserstand des Pappelsees fällt seit Jahren. Die Ursache dafür liegt, wie wir mehrfach berichteten, insbesondere im gesunkenen Grundwasserstand. Daraus folgt, dass der See inzwischen oberhalb der Grundwassersohle liegt und daher nur noch eine geringe Wassertiefe aufweist. Die sich im Uferbereich befindliche Grundwasser-Pumpanlage kann aufgrund der niedrigen Grundwasserverfügbarkeit den Seewasserstand nicht halten. Der Pappelsee wird aktuell nur über den Niederschlag gespeist. Die LINEG untersucht derzeit mehrere Varianten zur Bewässerung des Sees, um den Seewasserstand nachhaltig sicherzustellen.
Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Jahren durch natürliche Ablagerungen in den Uferbereichen eine Schlammschicht gebildet, die nun in einer ersten Maßnahme beseitigt wird. Die im Pappelsee vorhandenen Fische wurden bereits abgefischt und artengerecht umgesetzt, sodass nun mit der eigentlichen Entschlammung begonnen werden kann. Zu Beginn der nächsten Woche wird die Baustelle auf der Südseite des Pappelsees eingerichtet. Durch die Baufeld-Absperrungen wird es zu Einschränkungen für Spaziergänger kommen.
Es ist vorgesehen, ca. 8.000 t Schlamm abzunehmen, zu entwässern, abzutransportieren und fachgerecht zu entsorgen. Der Transport des Schlamms wird an 5 Werktagen, in der Zeit von 7 bis 19 Uhr erfolgen, wobei damit zu rechnen ist, dass ca. 25 LKW pro Tag fahren werden. Die Zufahrt erfolgt über die Straße „Am Pappelsee“, an der während der Ausführung der Arbeiten ein einseitiges Halteverbot eingerichtet wird.
Parallel wird die Maßnahme durch eine ökologische Baubegleitung betreut.
Die LINEG bittet Anwohner und Spaziergänger um Verständnis für die während der Maßnahme auftretenden Einschränkungen. Darüber hinaus steht der örtliche Bauleiter der LINEG, Herr Specht, unter der Rufnummer 02842 960 214 für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Pressemitteilung zur Laga 2020

Dienstag, 18. Dezember 2018
Drei Kamp-Lintforter Unternehmen präsentieren sich gemeinsam bei der Laga.

Heute erfolgte die Vertragsunterzeichnung im Rathaus

Pressemitteilung


105. Genossenschaftsversammlung der LINEG
29. November 2018

Die diesjährige Genossenschaftsversammlung findet im Kulturzentrum Rheinkamp statt. Der Vorsitzende des Genossenschaftsrates, Dipl.-Ing. Jürgen Eikhoff, kann neben den Delegierten auch zahlreiche Gäste begrüßen. Neben verschiedenen Themen steht der Vortrag des Vorstandes, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Brandt im Mittelpunkt der Versammlung.
Das Thema Wasserwirtschaft und der inzwischen auch hier spürbare Klimawandel sind das erste große Thema. Herr Brandt stellt die Zunahme von Trockenperioden sowie aber auch die Zunahme der Starkniederschläge dar. Der durchschnittliche Jahresniederschlag in Höhe von 753,9 mm wurde auch in diesem Jahr deutlich unterschritten. Er liegt mit 612,8 mm über 70 mm unter dem des Vorjahres (685 mm).
Auch der Rheinwasserstand hat ein historisches Tief erreicht. Seit 1902 zeichnet die LINEG die Stände auf. In diesem Jahr wurde am Pegel Ruhrort ein Stand von 17,60 m messen, das entspricht einem tatsächlichen Wasserstand von 1,50 m.
Der niedrige Rheinwasserstand und ausbleibende Niederschläge führen letztendlich dazu, dass auch das Grundwasser noch niedriger ist als in den vergangenen Jahren. Alles das sind Umstände, die dazu führen, dass auch Kuhlen teilweise trocken fallen. Dass man jedoch hier genau darauf schauen muss, in welchen Einzugsgebieten die jeweiligen Kuhlen und auch Gewässer liegen, führt der LINEG-Vorstand sehr ausführlich aus. Im Gegensatz zum Winnenthaler Kanal und dem Landwehrbach führt der Moersbach immer noch Wasser. Auch im Einzugsgebiet Niep gibt es noch geringe Abflussmengen. Dieses führt dazu, dass die sich anschließenden Gewässer unterschiedlich darstellen. Wichtig ist Karl-Heinz Brandt in diesem Zusammenhang der eindeutige Hinweis, dass die LINEG nur pumpt, wenn das Grundwasser zu hoch steht.
Die aufgrund des Salzbergbaus erforderlichen Planungen im Nordbereich des LINEG-Gebietes wurden in zahlreichen Veranstaltungen vorgestellt und erörtert. Der Planfeststellungsbeschluss wird im Dezember erwartet.
Eine weitere besondere Maßnahme sind die Planungen am „Rheinberger Altrhein“. Die im abgelaufenen Jahr durchgeführten Bodenuntersuchungen konnten zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Die Bewertung der Wirkungspfade nach der BBodSchV hat erfreulicherweise in der Gesamtbetrachtung ergeben, dass keine schädliche Bodenveränderung vorliegt.
Als nächstes werden die Planungen zum naturnahen Gewässerausbau nach den Vorgaben der EU-WRRL durchgeführt. In diesem Zusammenhang ist beabsichtigt, die im Jahr 2006 in Betrieb genommene Vorflutpumpanlage „Alte Landstraße“ in Rheinberg nun außer Betrieb zu nehmen und zurückzubauen.
Das Thema „Phosphor-Rückgewinnung“ hat die LINEG im abgelaufenen Jahr nachhaltig beschäftigt. Aus der Novellierung der Klärschlammverordnung ergibt sich die Notwendigkeit, Phosphor aus Klärschlamm für Kläranlagen > 50.000 EW zurückzugewinnen. Es wird zurzeit in Studien untersucht, inwieweit eine Monoverbrennung auf dem Gelände des AEZ möglich und wirtschaftlich ist. Erfreulich für die Genossen der LINEG ist es, dass die Beiträge auch in diesem Jahr wieder stabil sind. Viele Maßnahmen haben letztendlich dazu beigetragen, so auch der sichtbare Erfolg bei der Eigenstromerzeugung. Der auf den Kläranlagenmit Gaserzeugung eigen erzeugt Strom liegt nun deutlich über dem fremdbezogenen Strom.
Weiterhin beschreibt der Vorstand einige LINEG-Interne organisatorische Projekte sowie die positive Entwicklung des betrieblichen Vorschlagswesens.
Der Personalbestand der LINEG hat inzwischen den Stand von 290 sogenannten Vollzeitäquivalenten erreicht und wird auch in den Folgejahren so bleiben. Dieses sind zurzeit 316 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie aktuell 27 Auszubildenden.
Viele Maßnahmen und Aktionen wurden auch im vergangenen Jahr durchgeführt, um Fachkräfte und auch Auszubildende für die LINEG zu gewinnen. Besonders die Regionalität aber auch die Attraktivität der LINEG als Arbeitgeber stehen dabei im Vordergrund.
Die verschiedenen Aktivitäten, aber auch die große Bereitschaft, Praktikumsplätze anzubieten zeichnet sich aus. So sind die Bewerberzahlen auf Ausbildungsstellen wieder sehr erfreulich.

Seinen Vortrag beendet der Vorstand mit einem Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Jahr.


LINEG reinigt Leitungen

28. November 2018
Im Zuge der Bauarbeiten an der Grundwasserpumpanlage Zahnstraße in Moers ist es notwendig, die Leitung, die zum Stadtgraben führt, zu spülen. 
Im Laufe der Jahre haben sich starke Ablagerungen, sogenannte Inkrustierungen, gebildet, die nun mit Hilfe eines Spülverfahrens gelöst werden. Bei den Ablagerungen handelt es sich um Eisen und Mangan.
Im Zuge der Arbeiten wird durch verschiedene Maßnahmen sichergestellt, dass so wenig wie möglich Einträge in den Stadtgraben erfolgen. Der obere Teil des Ravellins wird während der Arbeiten entleert sein. Außerdem werden mit einem Auflieger durch Absaugen die gelösten Stoffe entfernt und ein zusätzliches Auffangbecken im Bereich des Leitungsauslaufs installiert. 
Die LINEG weist vorsorglich darauf hin, dass es trotz aller begleitenden Maßnahmen zu leichten Eintrübungen im Wasser der Ravellins und der Nepix Kull kommen könnte.
Die Arbeiten werden vom 3. bis zum 5. Dezember 2018 durchgeführt.


Genossenschaftsversammlung

Die 105. Genossenschaftsversammlung der Linksniederrheinischen Entwässerungs-Genossenschaft - LINEG - findet

am 29.11.2018, 16:00 Uhr, im Kulturzentrum Rheinkamp, Kopernikusstraße 11, 47445 Moers statt.


Mitarbeiterin der LINEG stellt das neue Fahrzeug vor.
Sarah Schupelius stellt das neue Fahrzeug vor.

Einstieg in die Elektromobilität
16. August 2018
Ende Mai wurde der Fuhrpark bei der LINEG um ein Auto erweitert. Bei dem „Neuen“ handelt es sich um einen Renault Zoe, der ein reines Elektrofahrzeug ist. 
„Das Fahrzeug wird bei uns für normale Außendiensttermine eingesetzt“, so Sarah Schupelius, die für das Fuhrparkmanagement zuständig ist. Das Auto erfreut sich sehr großer Beliebtheit bei den Kolleginnen und Kollegen. So wurden bereits fast 2000 km damit gefahren; der derzeitige Durchschnittsverbrauch beträgt 16KW/100 km. „Ich freue mich, dass er einen sehr geringen Verbrauch hat und wir darüber hinaus auch noch mit der Anschaffung des Fahrzeuges gleichzeitig das gesamte Verwaltungsgebäude auf Ökostrom umgestellt haben“, erklärt Elke Wimmer, Pressesprecherin der LINEG.

 


Wasser für den Königsee

Gemeinsam mit der ENNI Stadt und Service Niederrhein beginnt die LINEG mit Bauarbeiten am Moerser Nordring, hinter dem Rathaus.
Die bergbaulichen Aktivitäten im Einzugsgebiet des Stadtgrabens in Moers sind seit langem beendet. Bedingt durch den Abbau wurde das Gefälle des Stadtgrabens nach Westen (Freizeitpark) gekippt, so dass der östliche Teil des Grabens (Königlicher Hof) trocken zu fallen drohte. Als Gegenmaßnahme baute die LINEG in den 90er Jahren eine Bewässerungspumpe (Vorflutpumpanlage Neuer Wall) in den verrohrten Stadtgraben, um so den östlichen Teil zu bewässern.
Um die Regenwasserentwässerung der Stadt Moers zu optimieren wurde der verrohrte Stadtgraben zu einem Stauraumkanal ausgebaut. Durch diese Maßnahme würde die Wasserzufuhr zur LINEG-Pumpanlage Neuer Wall dauerhaft unterbrochen sein, so dass eine Ersatzanlage geplant werden musste.
Die neue Anlage soll am Standort „Nordring“ gebaut werden. Mit ihr soll vom Auslauf des verrohrten Stadtgrabens (Stauraumkanal) Wasser nach Süden in Richtung Stadtgraben und Königsee gepumpt werden. Ziel ist es, eine kontinuierliche Bewässerung des Stadtgrabens sowie des Königsees sicherzustellen. Somit wird der See zukünftig mit Wasser aus dem Stadtgraben bewässert und nicht mehr mit Frischwasser.
Bevor jedoch die Arbeiten für die Bewässerungspumpe an der Ecke Nordring/Rheinbergerstraße beginnen können, wird durch ENNI, Stadt und Service Niederrhein der vorhandene Stauraumkanal zuerst leergepumpt und gereinigt. Für diese Arbeiten wird Anfang August eine entsprechend große mobile Pumpe am Auslauf des Stadtgrabens installiert. Sie wird dort bis zum Ende der Bauzeit stehen. 
Die Arbeiten der LINEG beginnen voraussichtlich in der ersten Septemberwoche und die Inbetriebnahme ist für Ende September geplant. Durch die Maßnahme wird der Verkehr an der Kreuzung Nordring, Unterwall- und Rheinbergerstraße nicht beeinträchtigt. Die Anwohner und Anwohnerinnen des Nordringes werden jedoch jetzt schon um Verständnis für mögliche Belästigungen durch LKW-Transporte gebeten.

Für die Beantwortung von Fragen zu der Maßnahme steht der LINEG-Bauleiter, Frank Holzum, unter der Rufnummer 0151 18858 206 zur Verfügung.


Herzlich Willkommen

8. August 2018

Dieses Jahr begann für acht junge Menschen am 1. August das Arbeitsleben bei der LINEG in Kamp-Lintfort. Sie lassen sich in den kommenden Jahren zum Kaufmann für Büromanagement, Konstruktionsmechaniker, Elektroniker, Wasserbauer und zur Fachkraft für Abwassertechnik ausbilden.
Seit vielen Jahren legt die LINEG einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung junger Menschen. „Im Hinblick auf den demografischen Wandel und der damit einhergehenden rückgängigen Zahl der Bewerbungen sind wir froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder gute und engagierte junge Menschen gefunden haben, die sich für eine Ausbildung bei uns interessieren“, so Elke Wimmer, Pressesprecherin der LINEG. 
Zu Beginn des ersten Tages erhielten die neuen Mitarbeiter nach der Vorstellrunde zunächst Informationen über die LINEG und ihre Aufgaben. Anschließend wurde eine Rundfahrt gestartet, bei welcher die Azubis eine Klär- und Pumpanlage sowie die LINEG- Werkstatt in Moers-Meerfeld kennenlernten, wodurch sie einen ersten Überblick über die Vielfältigkeit der Aufgaben und der verschiedenen Einsatzorte der LINEG gewannen.

Mit den „Neuen“ bildet die LINEG in diesem Jahr insgesamt 27 junge Menschen aus.


Titelseite des Kooperationsvertrages

Kooperationsvertrag mit der Herman-Runge-Gesamtschule
Juni 2018
Am 5.6.2018 unterschrieben unser Vorstand, Karl-Heinz Brandt, Horst Reinhardt von der KWA und Gerhild Brinkmann, Leiterin der Hermann-Runge-Gesamtschule einen Kooperationsvertrag. Dieser schreibt die bereits seit Jahren gute Zusammenarbeit mit der Schule fest. Dadurch ist sichergestellt, dass die verschiedenen abgestimmten Exkursionen und die Teilnahme am Projekt „Wasser und Feuer“ in den Lehrplänen aufgenommen und somit verbindlich gemacht wird.

 

Eine für alle Seiten positive Sache, denn nur dann, wenn Kinder und Jugendliche über die Arbeit der LINEG und ihre Aufgaben informiert sind, kann man sie später auch für eine Ausbildung bei uns interessieren.


LINEG baut neue Abwasserpumpanlage
3. Mai 2018

Aufgrund eines zu geringen Kanalgefälles kam es in der Vergangenheit zu erhöhten Ablagerungen in der Kanalisation und zu hohen Unterhaltungskosten für die Stadt Rheinberg. Zur Beseitigung dieses Problems sowie aufgrund der vorhandenen örtlichen Gegebenheiten, errichtet die LINEG eine neue Abwasserpumpanlage an der Saalhoffer Straße. Die Anlage wird am Ortsausgang von Millingen in Richtung Ossenberg errichtet. Die Bauarbeiten hierzu beginnen am 9. Mai.

Da eine spätere Sanierung des Kanalnetzes des Ortsteiles Millingen beabsichtigt ist, wird die Abwasserpumpanlage Millingen bereits mit einem Vorratsgefälle für den späteren Zeitpunkt vorgesehen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Pumpanlage das Abwasser durch eine ca. 550 m lange Druckleitung in eine vorhandene Druckleitung (von Alpen zur Kläranlage Rheinberg), die sich in einem seitlich zu den Windrädern abgehenden Wirtschaftsweg befindet, pumpen. Die Verlegung der Druckleitung im Seitenstreifen, zwischen dem Rad-/Gehweg und dem Wald (Grünstreifen), erfolgt in offener Bauweise.

Aufgrund der Baustellenfahrzeuge und der Arbeiten im Bereich des Weges ist eine gefahrlose Nutzung, unter Aufrechterhaltung des kompletten Verkehrsflusses, nicht zu gewährleisten. Aus diesem Grunde wird während der Absenkung des Pumpwerkes und der Herstellung der Druckleitung, die Saalhoffer Straße in Höhe der Römerstraße bis zur Solvaystraße für den motorisierten Verkehr voll gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer wird es einen 3 m breiten Ersatzweg geben. Dieser wird im Notfall auch von Rettungsfahrzeugen genutzt und dient den betroffenen Anliegern als Zuwegung. Die Umleitung erfolgt über die Römerstraße in Richtung Gemeinde Alpen / Drüpt. Anschließend über die Drüpter Straße zur Landstraße 137 / Xantener Straße und dann zur Ampelkreuzung am Chemiewerk / Solvay. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.

Dieser Teilbereich der Saalhoffer Straße wird vom 14.05.2018 bis zum 13.06.2018 voll gesperrt sein.

Im Anschluss ist bis zur Fertigstellung der gesamten Bauarbeiten mit punktuellen Störungen im Verkehrsfluss zu rechnen. Die Tiefbauunternehmung AMT Alex Maas aus Moers wird diese Arbeiten im Auftrag der LINEG ausführen.

 

Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten bittet die LINEG die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Sollten konkrete Fragen zu der Maßnahme bestehen, werden die Anwohner gebeten, sich direkt mit der zuständigen Bauleiterin, Frau Petra Bellinger, Tel. 02842 960 244, in Verbindung zu setzen.


KlimfAb-Projekt
3. April 2018

Am 1. Januar 2018 startete für die LINEG und ihren Verbundpartner, die econius GmbH (Bad Laasphe), offiziell die Arbeit an dem dreijährigen Förderprojekt „KlimfAb – Klimafolgeanpassung in der kommunalen Abwasserentsorgung“. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Unterstützung kommunaler Abwasserentsorgungsunternehmen bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels.
Der fortschreitende Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen, denen wir uns derzeit stellen müssen. Wetterextreme, wie andauernde Hitzeperioden, Dürren, Starkniederschläge und Orkane, treten immer häufiger auf. Diese Veränderungen haben vielschichtige Auswirkungen auf die Abwasserentsorgung. Die Überlastung der Kanalisation bei Starkregenereignissen oder die hoch konzentrierten Abwässer bei längerer Trockenheit, verbunden mit einer in diesen Zeiten geringen Wasserführung der Gewässer, sind dabei nur die offenkundigsten Beispiele. Noch für viele weitere und nach regionalen Gegebenheiten sehr unterschiedliche klimabedingte Problemlagen müssen die Abwasserentsorger zukünftig Lösungen finden.
Grundgerüst des KlimfAb-Projektes bildet ein Netzwerk kommunaler Abwasserentsorgungsunternehmen. Dem Ansatz „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ folgend, wird zunächst ein umfassender Katalog bereits eingetretener und noch zu erwartender Klimafolgen für die Abwasserwirtschaft samt möglicher Lösungsansätze erstellt. Darauf aufbauend wird als weiteres wichtiges Instrument eine Bewertungsmatrix entwickelt, anhand derer kommunale Abwasserunternehmen bundesweit eine Eigenprüfung hinsichtlich der Fragestellung „Ist mein kommunales Abwasserbeseitigungsunternehmen im Kontext der Klimaveränderung zukunftsfähig?“ vornehmen können.
KlimfAb – Klimafolgeanpassung in der kommunalen Abwasserentsorgung – wird als Verbundprojekt unter dem Förderkennzeichen 03DAS115A durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.


Foto - Zwei Störche am Landwehrbach
Foto: Karl-Heinz Brandt, Vorstand der LINEG

Störche am Landwehrbach
22. März 2018Der Landwehrbach zwischen Schaephuysen und der Meenenkuhle wurde in den Jahren 2013 und 2016 von der LINEG naturnah umgestaltet. Nach dem Ablauf der bergbaulichen Senkungen konnte dieser Abschnitt nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie mit dem konkreten Ziel einen “guten ökologischen Zustand“ zu erreichen naturnah umgestaltet werden. So können die Wasserqualität, die Leistungsfähigkeit und die Wertigkeit des Gewässers für den Arten-und Biotopschutz verbessert werden.

Wir freuen uns über die positive Entwicklung des Landwehrbaches und insbesondere darüber, dass sich nun auch zwei Störche dort wohlfühlen. Das Foto wurde am Wochenende vom LINEG-Vorstand Karl-Heinz Brandt gemacht.


Gruppenfoto - Kolleginnen und Kollegen der Unternehmen, die den Berufetag in der Schule moderieren

Berufetag in der Anne-Frank-Gesamtschule
27. März 2018
Mit einem neuen Konzept nahm das Netzwerk Ausbildung und Beschäftigung am Berufetag in der Anne-Frank-Gesamtschule teil. Die Unternehmen Abfallentsorgungszentrum Asdonkshof, ENNI, Lidl, LINEG und Marschmann stellten gemeinsam Schülern und Schülerinnen der 8. Klassen mehr als 20 Berufe vor, die in ihren Unternehmen ausgebildet werden. Dieses Angebot wurde praktisch auf „Augenhöhe“ gemacht, denn die Vorstellung erfolgte durch Auszubildende bzw. junge Kolleginnen und Kollegen. Mit viel Engagement und Ausdauer wurde der Vormittag gestaltet und kam bei allen, Schülern und Lehrern, gut an.


Logo der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in NRW

Information (agw) anlässlich des Weltwassertags 2018
Der jährlich am 22. März stattfindende Weltwassertag wird in diesem Jahr unter dem Motto "Nature for Water" stehen. Verantwortlich ist das UN-Entwicklungsprogramm UNDP, in Zusammenarbeit mit UNESCO, UN-HABITAT, UNEP, der Weltbank und UN-DESA. Nachhaltige Wasserwirtschaft bedeutet Verantwortung und kostenbewusstes Handeln. Die Erhaltung und Verbesserung des Wasserschatzes in einem der am dichtesten besiedelten Wirtschaftsräume Europas ist eine besondere Herausforderung für die Lebensgrundlage Wasser. Die Verbände der agw decken etwa die Hälfte der Fläche des Landes NRW ab und betreiben 300 Kläranlagen mit rund 19 Mio. Einwohnerwerten. Neben diesen betreiben sie noch 37 Talsperren und sind für die Betreuung von rund 17.700 km Fließgewässer verantwortlich.

Die hoheitliche Aufgabe der Errichtung und Vorhaltung von Infrastruktur zur Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung sowie Pflege und die naturnahe Entwicklung der Gewässer bewirkte in der Vergangenheit generationsübergreifend maßgebliche Fortschritte nicht nur für die Gesundheit bzw. Lebenserwartung und Lebensqualität der Bevölkerung sondern auch für Tiere und Pflanzen in und am Gewässer. Sie ist gleichzeitig eine wesentliche Grundlage, um die Ziele von Wirtschaftswachstum und Entwicklung bzw. Erhalt einer intakten Umwelt miteinander in Einklang zu bringen. Dies gilt es zu erhalten und auszubauen. Der Bau der Kläranlagen war in der Vergangenheit ein wichtiger Schritt, um einerseits die hygienischen Bedingungen für die Bürger zu verbessern und andererseits die Gewässer zu schützen. Durch die stetige Entwicklung der Technik in den Kläranlagen wurden immer bessere Reinigungsleistungen erzielt. Insbesondere durch diesen Ausbau hat sich die Wasserqualität der Gewässer deutlich verbessert. Dennoch sind der technischen Entwicklung auch Grenzen gesetzt. „End of pipe“ kann bei den derzeit diskutierten „neuen“ Gewässerverunreinigungen durch Mikroplastik, Spurenstoffe und Arzneimittelrückstände nicht die alleinige Lösung sein. Hier muss das Verursacherprinzip konsequent zur Anwendung kommen.
Die naturnahe Entwicklung der Gewässer führt zu vielen positiven Effekten im Gewässer. Hier sind neben dem Hochwasserschutz durch die Schaffung von Retentionsraum für Wasser v.a. Verbesserungen des Lebensraumes für viele Tier- und Pflanzenarten zu nennen. Heute sind viele Gewässer wieder ein Lebensraum u.a. für seltene Arten. Auch der Freizeitwert der Gewässer hat sich deutlich erhöht, so dass ein Leben am und auf dem Fluss für viele heute wieder zur Selbstverständlichkeit gehört.
Um diese Entwicklung auch zukünftig sicher zu stellen, bedarf es einer ganzheitlichen Bewirtschaftung und eines guten Ordnungsrahmens. Daher setzen wir uns in vielen Rechtsbereichen für klare Rahmenbedingungen ein. Immer unter der Maxime: Wasserwirtschaft in öffentlicher Verantwortung!

Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw) ist ein Zusammenschluss aus Aggerverband, Bergisch-Rheinischem Wasserverband, Emschergenossenschaft, Erftverband, Linksniederrheinischer Entwässerungs-Genossenschaft, Lippeverband, Niersverband, Ruhrverband, Wahnbachtalsperrenverband, Wasserverband Eifel-Rur und dem Wupperverband.

 

www.agw-nw.de


Foto - Versuchsanlage des Projektes AWAREGIO als Luftaufnahme

Versuchsbetrieb des Projektes „AWAREGIO“ wurde Anfang März auf der Kläranlage in Moers-Gerdt offiziell in Betrieb genommen
19. März 2018

Auf dem Gelände der LINEG-Kläranlage in Moers-Gerdt hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Die Anlage dient als Standort eines Versuchsbetriebes, der im Rahmen eines deutschlandweiten Projektes mit der Bezeichnung „AWAREGIO“ aufgebaut wurde.
Das Projekt „AWAREGIO“ hat zum Ziel, Abwasser und die darin enthaltenen Nährstoffe für eine gefahrlose Wiederverwendung, unter minimalem Energieaufwand, aufzubereiten um dieses für den Einsatz in der Landwirtschaft bis hin zur Trinkwassersubstitution nutzbar zu machen. Zielregionen dieser Verfahrenstechnik sind vorrangig Südeuropa, der mittlere Osten und Nordafrika, da dort trotz bekannter Wasserknappheit, in vielen Fällen mehr als 90% des Abwassers unbehandelt der Umwelt zugeführt wird anstatt es nach guter Reinigung wieder in den Kreislauf zu führen.
Die Kläranlage in Moers Gerdt eignet sich bestens als Standort der Versuchsanlage, da dort kommunales und gewerbliches Abwasser gleichermaßen behandelt werden und der Versuchsbetrieb so direkt unter realen Bedingungen durchgeführt wird. Nachdem das Abwasser die neuartige Versuchskläranlage durchlaufen hat, wird das gereinigte Wasser der Fisch- und Pflanzenzucht zugeführt, um dort zu überprüfen ob dies unbedenklich ist. Parallel zur technischen Entwicklung werden auch spezielle Analyseverfahren zur Überwachung von hygienischen Parametern und Spurenstoffen angewendet und auf ihre Tauglichkeit untersucht.
Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte Forschungsvorhaben wird von einem Konsortium aus Universitätsinstituten, Unternehmen und Entwicklungsgesellschaften aus ganz Deutschland durchgeführt. Es wird vor Ort von Julius Kieseler, einem Masterstudenten der RWTH Aachen betreut, der darüber seine Abschlussarbeit schreiben wird.
Weitergehende Informationen gibt es auf der Website des Projektes (http://www.awaregio.net) intensiver mit dem Projekt auseinander setzen.


LINEG-Baumaßnahme in Alpen 

15. März 2018

Die Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG), beabsichtigt, die Alpsche Ley im Bereich des Drüpter Weges naturnah auszubauen. Im Zuge des Projektes wird dem Gewässer Raum gegeben, in dem es wieder in die ursprüngliche Aue zurückverlegt wird. Durch die naturnahe Gewässergestaltung werden zum einen die gewässerökologischen Eigenschaften der Alpschen Ley nach den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie verbessert. Zum andern verbessert sich die derzeit angespannte hydraulische Situation in Alpen durch die Schaffung von Retentionsraum. Die Arbeiten hierzu werden Ende März beginnen und voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sein. Sollte es während der Arbeiten zu Beeinträchtigungen für die Anwohner und Anwohnerinnen kommen, bittet die LINEG um Verständnis. Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Bauleiter der Firma van Boekel oder aber direkt mit der Bauleiterin der LINEG, Frau Petra Bellinger, Tel. 02842 960 244 in Verbindung.


LINEG reinigt Leitungen

8. Februar 2018

Moers Im Zuge der Bauarbeiten an der Grundwasserpumpanlage Zahnstraße in Moers ist es notwendig, die Leitung, die zum Stadtgraben führt, zu spülen. Im Laufe der Jahre haben sich starke Ablagerungen, sog. Inkrustierungen, gebildet, die nun mit Hilfe eines Spülverfahrens gelöst werden. Bei den Ablagerungen handelt es sich um Eisen und Mangan.

Im Zuge der Arbeiten wird durch verschiedene Maßnahmen sichergestellt, dass so wenig wie möglich Einträge in den Stadtgraben erfolgen. Zum einen werden mit einem Auflieger durch Absaugen die gelösten Stoffe entfernt, sowie zum anderen ein zusätzliches Auffangbecken im Bereich des Leitungsauslaufs installiert. Die LINEG weist vorsorglich darauf hin, dass es trotz aller begleitenden Maßnahmen zu leichten Eintrübungen im Wasser der Ravellins und der Nepix Kull kommen könnte.

 

Die Arbeiten werden am 13. und 14. Februar durchgeführt.