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Entschlammung des Pappelsees

10. Januar 2019
Der Wasserstand des Pappelsees fällt seit Jahren. Die Ursache dafür liegt, wie wir mehrfach berichteten, insbesondere im gesunkenen Grundwasserstand. Daraus folgt, dass der See inzwischen oberhalb der Grundwassersohle liegt und daher nur noch eine geringe Wassertiefe aufweist. Die sich im Uferbereich befindliche Grundwasser-Pumpanlage kann aufgrund der niedrigen Grundwasserverfügbarkeit den Seewasserstand nicht halten. Der Pappelsee wird aktuell nur über den Niederschlag gespeist. Die LINEG untersucht derzeit mehrere Varianten zur Bewässerung des Sees, um den Seewasserstand nachhaltig sicherzustellen.
Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Jahren durch natürliche Ablagerungen in den Uferbereichen eine Schlammschicht gebildet, die nun in einer ersten Maßnahme beseitigt wird. Die im Pappelsee vorhandenen Fische wurden bereits abgefischt und artengerecht umgesetzt, sodass nun mit der eigentlichen Entschlammung begonnen werden kann. Zu Beginn der nächsten Woche wird die Baustelle auf der Südseite des Pappelsees eingerichtet. Durch die Baufeld-Absperrungen wird es zu Einschränkungen für Spaziergänger kommen.
Es ist vorgesehen, ca. 8.000 t Schlamm abzunehmen, zu entwässern, abzutransportieren und fachgerecht zu entsorgen. Der Transport des Schlamms wird an 5 Werktagen, in der Zeit von 7 bis 19 Uhr erfolgen, wobei damit zu rechnen ist, dass ca. 25 LKW pro Tag fahren werden. Die Zufahrt erfolgt über die Straße „Am Pappelsee“, an der während der Ausführung der Arbeiten ein einseitiges Halteverbot eingerichtet wird.
Parallel wird die Maßnahme durch eine ökologische Baubegleitung betreut.
Die LINEG bittet Anwohner und Spaziergänger um Verständnis für die während der Maßnahme auftretenden Einschränkungen. Darüber hinaus steht der örtliche Bauleiter der LINEG, Herr Specht, unter der Rufnummer 02842 960 214 für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Pressemitteilung zur Laga 2020

Dienstag, 18. Dezember 2018
Drei Kamp-Lintforter Unternehmen präsentieren sich gemeinsam bei der Laga.

Heute erfolgte die Vertragsunterzeichnung im Rathaus

Pressemitteilung


105. Genossenschaftsversammlung der LINEG
29. November 2018

Die diesjährige Genossenschaftsversammlung findet im Kulturzentrum Rheinkamp statt. Der Vorsitzende des Genossenschaftsrates, Dipl.-Ing. Jürgen Eikhoff, kann neben den Delegierten auch zahlreiche Gäste begrüßen. Neben verschiedenen Themen steht der Vortrag des Vorstandes, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Brandt im Mittelpunkt der Versammlung.
Das Thema Wasserwirtschaft und der inzwischen auch hier spürbare Klimawandel sind das erste große Thema. Herr Brandt stellt die Zunahme von Trockenperioden sowie aber auch die Zunahme der Starkniederschläge dar. Der durchschnittliche Jahresniederschlag in Höhe von 753,9 mm wurde auch in diesem Jahr deutlich unterschritten. Er liegt mit 612,8 mm über 70 mm unter dem des Vorjahres (685 mm).
Auch der Rheinwasserstand hat ein historisches Tief erreicht. Seit 1902 zeichnet die LINEG die Stände auf. In diesem Jahr wurde am Pegel Ruhrort ein Stand von 17,60 m messen, das entspricht einem tatsächlichen Wasserstand von 1,50 m.
Der niedrige Rheinwasserstand und ausbleibende Niederschläge führen letztendlich dazu, dass auch das Grundwasser noch niedriger ist als in den vergangenen Jahren. Alles das sind Umstände, die dazu führen, dass auch Kuhlen teilweise trocken fallen. Dass man jedoch hier genau darauf schauen muss, in welchen Einzugsgebieten die jeweiligen Kuhlen und auch Gewässer liegen, führt der LINEG-Vorstand sehr ausführlich aus. Im Gegensatz zum Winnenthaler Kanal und dem Landwehrbach führt der Moersbach immer noch Wasser. Auch im Einzugsgebiet Niep gibt es noch geringe Abflussmengen. Dieses führt dazu, dass die sich anschließenden Gewässer unterschiedlich darstellen. Wichtig ist Karl-Heinz Brandt in diesem Zusammenhang der eindeutige Hinweis, dass die LINEG nur pumpt, wenn das Grundwasser zu hoch steht.
Die aufgrund des Salzbergbaus erforderlichen Planungen im Nordbereich des LINEG-Gebietes wurden in zahlreichen Veranstaltungen vorgestellt und erörtert. Der Planfeststellungsbeschluss wird im Dezember erwartet.
Eine weitere besondere Maßnahme sind die Planungen am „Rheinberger Altrhein“. Die im abgelaufenen Jahr durchgeführten Bodenuntersuchungen konnten zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Die Bewertung der Wirkungspfade nach der BBodSchV hat erfreulicherweise in der Gesamtbetrachtung ergeben, dass keine schädliche Bodenveränderung vorliegt.
Als nächstes werden die Planungen zum naturnahen Gewässerausbau nach den Vorgaben der EU-WRRL durchgeführt. In diesem Zusammenhang ist beabsichtigt, die im Jahr 2006 in Betrieb genommene Vorflutpumpanlage „Alte Landstraße“ in Rheinberg nun außer Betrieb zu nehmen und zurückzubauen.
Das Thema „Phosphor-Rückgewinnung“ hat die LINEG im abgelaufenen Jahr nachhaltig beschäftigt. Aus der Novellierung der Klärschlammverordnung ergibt sich die Notwendigkeit, Phosphor aus Klärschlamm für Kläranlagen > 50.000 EW zurückzugewinnen. Es wird zurzeit in Studien untersucht, inwieweit eine Monoverbrennung auf dem Gelände des AEZ möglich und wirtschaftlich ist. Erfreulich für die Genossen der LINEG ist es, dass die Beiträge auch in diesem Jahr wieder stabil sind. Viele Maßnahmen haben letztendlich dazu beigetragen, so auch der sichtbare Erfolg bei der Eigenstromerzeugung. Der auf den Kläranlagenmit Gaserzeugung eigen erzeugt Strom liegt nun deutlich über dem fremdbezogenen Strom.
Weiterhin beschreibt der Vorstand einige LINEG-Interne organisatorische Projekte sowie die positive Entwicklung des betrieblichen Vorschlagswesens.
Der Personalbestand der LINEG hat inzwischen den Stand von 290 sogenannten Vollzeitäquivalenten erreicht und wird auch in den Folgejahren so bleiben. Dieses sind zurzeit 316 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie aktuell 27 Auszubildenden.
Viele Maßnahmen und Aktionen wurden auch im vergangenen Jahr durchgeführt, um Fachkräfte und auch Auszubildende für die LINEG zu gewinnen. Besonders die Regionalität aber auch die Attraktivität der LINEG als Arbeitgeber stehen dabei im Vordergrund.
Die verschiedenen Aktivitäten, aber auch die große Bereitschaft, Praktikumsplätze anzubieten zeichnet sich aus. So sind die Bewerberzahlen auf Ausbildungsstellen wieder sehr erfreulich.

Seinen Vortrag beendet der Vorstand mit einem Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Jahr.


LINEG reinigt Leitungen

28. November 2018
Im Zuge der Bauarbeiten an der Grundwasserpumpanlage Zahnstraße in Moers ist es notwendig, die Leitung, die zum Stadtgraben führt, zu spülen. 
Im Laufe der Jahre haben sich starke Ablagerungen, sogenannte Inkrustierungen, gebildet, die nun mit Hilfe eines Spülverfahrens gelöst werden. Bei den Ablagerungen handelt es sich um Eisen und Mangan.
Im Zuge der Arbeiten wird durch verschiedene Maßnahmen sichergestellt, dass so wenig wie möglich Einträge in den Stadtgraben erfolgen. Der obere Teil des Ravellins wird während der Arbeiten entleert sein. Außerdem werden mit einem Auflieger durch Absaugen die gelösten Stoffe entfernt und ein zusätzliches Auffangbecken im Bereich des Leitungsauslaufs installiert. 
Die LINEG weist vorsorglich darauf hin, dass es trotz aller begleitenden Maßnahmen zu leichten Eintrübungen im Wasser der Ravellins und der Nepix Kull kommen könnte.
Die Arbeiten werden vom 3. bis zum 5. Dezember 2018 durchgeführt.


Genossenschaftsversammlung

Die 105. Genossenschaftsversammlung der Linksniederrheinischen Entwässerungs-Genossenschaft - LINEG - findet

am 29.11.2018, 16:00 Uhr, im Kulturzentrum Rheinkamp, Kopernikusstraße 11, 47445 Moers statt.


Sarah Schupelius stellt das neue Fahrzeug vor.
Sarah Schupelius stellt das neue Fahrzeug vor.

Einstieg in die Elektromobilität
16. August 2018
Ende Mai wurde der Fuhrpark bei der LINEG um ein Auto erweitert. Bei dem „Neuen“ handelt es sich um einen Renault Zoe, der ein reines Elektrofahrzeug ist. 
„Das Fahrzeug wird bei uns für normale Außendiensttermine eingesetzt“, so Sarah Schupelius, die für das Fuhrparkmanagement zuständig ist. Das Auto erfreut sich sehr großer Beliebtheit bei den Kolleginnen und Kollegen. So wurden bereits fast 2000 km damit gefahren; der derzeitige Durchschnittsverbrauch beträgt 16KW/100 km. „Ich freue mich, dass er einen sehr geringen Verbrauch hat und wir darüber hinaus auch noch mit der Anschaffung des Fahrzeuges gleichzeitig das gesamte Verwaltungsgebäude auf Ökostrom umgestellt haben“, erklärt Elke Wimmer, Pressesprecherin der LINEG.

 


Wasser für den Königsee

Gemeinsam mit der ENNI Stadt und Service Niederrhein beginnt die LINEG mit Bauarbeiten am Moerser Nordring, hinter dem Rathaus.
Die bergbaulichen Aktivitäten im Einzugsgebiet des Stadtgrabens in Moers sind seit langem beendet. Bedingt durch den Abbau wurde das Gefälle des Stadtgrabens nach Westen (Freizeitpark) gekippt, so dass der östliche Teil des Grabens (Königlicher Hof) trocken zu fallen drohte. Als Gegenmaßnahme baute die LINEG in den 90er Jahren eine Bewässerungspumpe (Vorflutpumpanlage Neuer Wall) in den verrohrten Stadtgraben, um so den östlichen Teil zu bewässern.
Um die Regenwasserentwässerung der Stadt Moers zu optimieren wurde der verrohrte Stadtgraben zu einem Stauraumkanal ausgebaut. Durch diese Maßnahme würde die Wasserzufuhr zur LINEG-Pumpanlage Neuer Wall dauerhaft unterbrochen sein, so dass eine Ersatzanlage geplant werden musste.
Die neue Anlage soll am Standort „Nordring“ gebaut werden. Mit ihr soll vom Auslauf des verrohrten Stadtgrabens (Stauraumkanal) Wasser nach Süden in Richtung Stadtgraben und Königsee gepumpt werden. Ziel ist es, eine kontinuierliche Bewässerung des Stadtgrabens sowie des Königsees sicherzustellen. Somit wird der See zukünftig mit Wasser aus dem Stadtgraben bewässert und nicht mehr mit Frischwasser.
Bevor jedoch die Arbeiten für die Bewässerungspumpe an der Ecke Nordring/Rheinbergerstraße beginnen können, wird durch ENNI, Stadt und Service Niederrhein der vorhandene Stauraumkanal zuerst leergepumpt und gereinigt. Für diese Arbeiten wird Anfang August eine entsprechend große mobile Pumpe am Auslauf des Stadtgrabens installiert. Sie wird dort bis zum Ende der Bauzeit stehen. 
Die Arbeiten der LINEG beginnen voraussichtlich in der ersten Septemberwoche und die Inbetriebnahme ist für Ende September geplant. Durch die Maßnahme wird der Verkehr an der Kreuzung Nordring, Unterwall- und Rheinbergerstraße nicht beeinträchtigt. Die Anwohner und Anwohnerinnen des Nordringes werden jedoch jetzt schon um Verständnis für mögliche Belästigungen durch LKW-Transporte gebeten.

Für die Beantwortung von Fragen zu der Maßnahme steht der LINEG-Bauleiter, Frank Holzum, unter der Rufnummer 0151 18858 206 zur Verfügung.


Herzlich Willkommen

8. August 2018

Dieses Jahr begann für acht junge Menschen am 1. August das Arbeitsleben bei der LINEG in Kamp-Lintfort. Sie lassen sich in den kommenden Jahren zum Kaufmann für Büromanagement, Konstruktionsmechaniker, Elektroniker, Wasserbauer und zur Fachkraft für Abwassertechnik ausbilden.
Seit vielen Jahren legt die LINEG einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung junger Menschen. „Im Hinblick auf den demografischen Wandel und der damit einhergehenden rückgängigen Zahl der Bewerbungen sind wir froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder gute und engagierte junge Menschen gefunden haben, die sich für eine Ausbildung bei uns interessieren“, so Elke Wimmer, Pressesprecherin der LINEG. 
Zu Beginn des ersten Tages erhielten die neuen Mitarbeiter nach der Vorstellrunde zunächst Informationen über die LINEG und ihre Aufgaben. Anschließend wurde eine Rundfahrt gestartet, bei welcher die Azubis eine Klär- und Pumpanlage sowie die LINEG- Werkstatt in Moers-Meerfeld kennenlernten, wodurch sie einen ersten Überblick über die Vielfältigkeit der Aufgaben und der verschiedenen Einsatzorte der LINEG gewannen.

Mit den „Neuen“ bildet die LINEG in diesem Jahr insgesamt 27 junge Menschen aus.


Kooperationsvertrag mit der Herman-Runge-Gesamtschule
Juni 2018
Am 5.6.2018 unterschrieben unser Vorstand, Karl-Heinz Brandt, Horst Reinhardt von der KWA und Gerhild Brinkmann, Leiterin der Hermann-Runge-Gesamtschule einen Kooperationsvertrag. Dieser schreibt die bereits seit Jahren gute Zusammenarbeit mit der Schule fest. Dadurch ist sichergestellt, dass die verschiedenen abgestimmten Exkursionen und die Teilnahme am Projekt „Wasser und Feuer“ in den Lehrplänen aufgenommen und somit verbindlich gemacht wird.

 

Eine für alle Seiten positive Sache, denn nur dann, wenn Kinder und Jugendliche über die Arbeit der LINEG und ihre Aufgaben informiert sind, kann man sie später auch für eine Ausbildung bei uns interessieren.


LINEG baut neue Abwasserpumpanlage
3. Mai 2018

Aufgrund eines zu geringen Kanalgefälles kam es in der Vergangenheit zu erhöhten Ablagerungen in der Kanalisation und zu hohen Unterhaltungskosten für die Stadt Rheinberg. Zur Beseitigung dieses Problems sowie aufgrund der vorhandenen örtlichen Gegebenheiten, errichtet die LINEG eine neue Abwasserpumpanlage an der Saalhoffer Straße. Die Anlage wird am Ortsausgang von Millingen in Richtung Ossenberg errichtet. Die Bauarbeiten hierzu beginnen am 9. Mai.

Da eine spätere Sanierung des Kanalnetzes des Ortsteiles Millingen beabsichtigt ist, wird die Abwasserpumpanlage Millingen bereits mit einem Vorratsgefälle für den späteren Zeitpunkt vorgesehen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Pumpanlage das Abwasser durch eine ca. 550 m lange Druckleitung in eine vorhandene Druckleitung (von Alpen zur Kläranlage Rheinberg), die sich in einem seitlich zu den Windrädern abgehenden Wirtschaftsweg befindet, pumpen. Die Verlegung der Druckleitung im Seitenstreifen, zwischen dem Rad-/Gehweg und dem Wald (Grünstreifen), erfolgt in offener Bauweise.

Aufgrund der Baustellenfahrzeuge und der Arbeiten im Bereich des Weges ist eine gefahrlose Nutzung, unter Aufrechterhaltung des kompletten Verkehrsflusses, nicht zu gewährleisten. Aus diesem Grunde wird während der Absenkung des Pumpwerkes und der Herstellung der Druckleitung, die Saalhoffer Straße in Höhe der Römerstraße bis zur Solvaystraße für den motorisierten Verkehr voll gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer wird es einen 3 m breiten Ersatzweg geben. Dieser wird im Notfall auch von Rettungsfahrzeugen genutzt und dient den betroffenen Anliegern als Zuwegung. Die Umleitung erfolgt über die Römerstraße in Richtung Gemeinde Alpen / Drüpt. Anschließend über die Drüpter Straße zur Landstraße 137 / Xantener Straße und dann zur Ampelkreuzung am Chemiewerk / Solvay. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.

Dieser Teilbereich der Saalhoffer Straße wird vom 14.05.2018 bis zum 13.06.2018 voll gesperrt sein.

Im Anschluss ist bis zur Fertigstellung der gesamten Bauarbeiten mit punktuellen Störungen im Verkehrsfluss zu rechnen. Die Tiefbauunternehmung AMT Alex Maas aus Moers wird diese Arbeiten im Auftrag der LINEG ausführen.

 

Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten bittet die LINEG die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Sollten konkrete Fragen zu der Maßnahme bestehen, werden die Anwohner gebeten, sich direkt mit der zuständigen Bauleiterin, Frau Petra Bellinger, Tel. 02842 960 244, in Verbindung zu setzen.


KlimfAb-Projekt
3. April 2018

Am 1. Januar 2018 startete für die LINEG und ihren Verbundpartner, die econius GmbH (Bad Laasphe), offiziell die Arbeit an dem dreijährigen Förderprojekt „KlimfAb – Klimafolgeanpassung in der kommunalen Abwasserentsorgung“. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Unterstützung kommunaler Abwasserentsorgungsunternehmen bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels.
Der fortschreitende Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen, denen wir uns derzeit stellen müssen. Wetterextreme, wie andauernde Hitzeperioden, Dürren, Starkniederschläge und Orkane, treten immer häufiger auf. Diese Veränderungen haben vielschichtige Auswirkungen auf die Abwasserentsorgung. Die Überlastung der Kanalisation bei Starkregenereignissen oder die hoch konzentrierten Abwässer bei längerer Trockenheit, verbunden mit einer in diesen Zeiten geringen Wasserführung der Gewässer, sind dabei nur die offenkundigsten Beispiele. Noch für viele weitere und nach regionalen Gegebenheiten sehr unterschiedliche klimabedingte Problemlagen müssen die Abwasserentsorger zukünftig Lösungen finden.
Grundgerüst des KlimfAb-Projektes bildet ein Netzwerk kommunaler Abwasserentsorgungsunternehmen. Dem Ansatz „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ folgend, wird zunächst ein umfassender Katalog bereits eingetretener und noch zu erwartender Klimafolgen für die Abwasserwirtschaft samt möglicher Lösungsansätze erstellt. Darauf aufbauend wird als weiteres wichtiges Instrument eine Bewertungsmatrix entwickelt, anhand derer kommunale Abwasserunternehmen bundesweit eine Eigenprüfung hinsichtlich der Fragestellung „Ist mein kommunales Abwasserbeseitigungsunternehmen im Kontext der Klimaveränderung zukunftsfähig?“ vornehmen können.
KlimfAb – Klimafolgeanpassung in der kommunalen Abwasserentsorgung – wird als Verbundprojekt unter dem Förderkennzeichen 03DAS115A durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.


Foto:  Karl-Heinz Brandt, Vorstand der LINEG
Foto: Karl-Heinz Brandt, Vorstand der LINEG

Störche am Landwehrbach
22. März 2018Der Landwehrbach zwischen Schaephuysen und der Meenenkuhle wurde in den Jahren 2013 und 2016 von der LINEG naturnah umgestaltet. Nach dem Ablauf der bergbaulichen Senkungen konnte dieser Abschnitt nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie mit dem konkreten Ziel einen “guten ökologischen Zustand“ zu erreichen naturnah umgestaltet werden. So können die Wasserqualität, die Leistungsfähigkeit und die Wertigkeit des Gewässers für den Arten-und Biotopschutz verbessert werden.

Wir freuen uns über die positive Entwicklung des Landwehrbaches und insbesondere darüber, dass sich nun auch zwei Störche dort wohlfühlen. Das Foto wurde am Wochenende vom LINEG-Vorstand Karl-Heinz Brandt gemacht.


Berufetag in der Anne-Frank-Gesamtschule
27. März 2018
Mit einem neuen Konzept nahm das Netzwerk Ausbildung und Beschäftigung am Berufetag in der Anne-Frank-Gesamtschule teil. Die Unternehmen Abfallentsorgungszentrum Asdonkshof, ENNI, Lidl, LINEG und Marschmann stellten gemeinsam Schülern und Schülerinnen der 8. Klassen mehr als 20 Berufe vor, die in ihren Unternehmen ausgebildet werden. Dieses Angebot wurde praktisch auf „Augenhöhe“ gemacht, denn die Vorstellung erfolgte durch Auszubildende bzw. junge Kolleginnen und Kollegen. Mit viel Engagement und Ausdauer wurde der Vormittag gestaltet und kam bei allen, Schülern und Lehrern, gut an.


Information (agw) anlässlich des Weltwassertags 2018
Der jährlich am 22. März stattfindende Weltwassertag wird in diesem Jahr unter dem Motto "Nature for Water" stehen. Verantwortlich ist das UN-Entwicklungsprogramm UNDP, in Zusammenarbeit mit UNESCO, UN-HABITAT, UNEP, der Weltbank und UN-DESA. Nachhaltige Wasserwirtschaft bedeutet Verantwortung und kostenbewusstes Handeln. Die Erhaltung und Verbesserung des Wasserschatzes in einem der am dichtesten besiedelten Wirtschaftsräume Europas ist eine besondere Herausforderung für die Lebensgrundlage Wasser. Die Verbände der agw decken etwa die Hälfte der Fläche des Landes NRW ab und betreiben 300 Kläranlagen mit rund 19 Mio. Einwohnerwerten. Neben diesen betreiben sie noch 37 Talsperren und sind für die Betreuung von rund 17.700 km Fließgewässer verantwortlich.

Die hoheitliche Aufgabe der Errichtung und Vorhaltung von Infrastruktur zur Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung sowie Pflege und die naturnahe Entwicklung der Gewässer bewirkte in der Vergangenheit generationsübergreifend maßgebliche Fortschritte nicht nur für die Gesundheit bzw. Lebenserwartung und Lebensqualität der Bevölkerung sondern auch für Tiere und Pflanzen in und am Gewässer. Sie ist gleichzeitig eine wesentliche Grundlage, um die Ziele von Wirtschaftswachstum und Entwicklung bzw. Erhalt einer intakten Umwelt miteinander in Einklang zu bringen. Dies gilt es zu erhalten und auszubauen. Der Bau der Kläranlagen war in der Vergangenheit ein wichtiger Schritt, um einerseits die hygienischen Bedingungen für die Bürger zu verbessern und andererseits die Gewässer zu schützen. Durch die stetige Entwicklung der Technik in den Kläranlagen wurden immer bessere Reinigungsleistungen erzielt. Insbesondere durch diesen Ausbau hat sich die Wasserqualität der Gewässer deutlich verbessert. Dennoch sind der technischen Entwicklung auch Grenzen gesetzt. „End of pipe“ kann bei den derzeit diskutierten „neuen“ Gewässerverunreinigungen durch Mikroplastik, Spurenstoffe und Arzneimittelrückstände nicht die alleinige Lösung sein. Hier muss das Verursacherprinzip konsequent zur Anwendung kommen.
Die naturnahe Entwicklung der Gewässer führt zu vielen positiven Effekten im Gewässer. Hier sind neben dem Hochwasserschutz durch die Schaffung von Retentionsraum für Wasser v.a. Verbesserungen des Lebensraumes für viele Tier- und Pflanzenarten zu nennen. Heute sind viele Gewässer wieder ein Lebensraum u.a. für seltene Arten. Auch der Freizeitwert der Gewässer hat sich deutlich erhöht, so dass ein Leben am und auf dem Fluss für viele heute wieder zur Selbstverständlichkeit gehört.
Um diese Entwicklung auch zukünftig sicher zu stellen, bedarf es einer ganzheitlichen Bewirtschaftung und eines guten Ordnungsrahmens. Daher setzen wir uns in vielen Rechtsbereichen für klare Rahmenbedingungen ein. Immer unter der Maxime: Wasserwirtschaft in öffentlicher Verantwortung!

Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw) ist ein Zusammenschluss aus Aggerverband, Bergisch-Rheinischem Wasserverband, Emschergenossenschaft, Erftverband, Linksniederrheinischer Entwässerungs-Genossenschaft, Lippeverband, Niersverband, Ruhrverband, Wahnbachtalsperrenverband, Wasserverband Eifel-Rur und dem Wupperverband.

 

www.agw-nw.de


Versuchsbetrieb des Projektes „AWAREGIO“ wurde Anfang März auf der Kläranlage in Moers-Gerdt offiziell in Betrieb genommen
19. März 2018

Auf dem Gelände der LINEG-Kläranlage in Moers-Gerdt hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Die Anlage dient als Standort eines Versuchsbetriebes, der im Rahmen eines deutschlandweiten Projektes mit der Bezeichnung „AWAREGIO“ aufgebaut wurde.
Das Projekt „AWAREGIO“ hat zum Ziel, Abwasser und die darin enthaltenen Nährstoffe für eine gefahrlose Wiederverwendung, unter minimalem Energieaufwand, aufzubereiten um dieses für den Einsatz in der Landwirtschaft bis hin zur Trinkwassersubstitution nutzbar zu machen. Zielregionen dieser Verfahrenstechnik sind vorrangig Südeuropa, der mittlere Osten und Nordafrika, da dort trotz bekannter Wasserknappheit, in vielen Fällen mehr als 90% des Abwassers unbehandelt der Umwelt zugeführt wird anstatt es nach guter Reinigung wieder in den Kreislauf zu führen.
Die Kläranlage in Moers Gerdt eignet sich bestens als Standort der Versuchsanlage, da dort kommunales und gewerbliches Abwasser gleichermaßen behandelt werden und der Versuchsbetrieb so direkt unter realen Bedingungen durchgeführt wird. Nachdem das Abwasser die neuartige Versuchskläranlage durchlaufen hat, wird das gereinigte Wasser der Fisch- und Pflanzenzucht zugeführt, um dort zu überprüfen ob dies unbedenklich ist. Parallel zur technischen Entwicklung werden auch spezielle Analyseverfahren zur Überwachung von hygienischen Parametern und Spurenstoffen angewendet und auf ihre Tauglichkeit untersucht.
Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte Forschungsvorhaben wird von einem Konsortium aus Universitätsinstituten, Unternehmen und Entwicklungsgesellschaften aus ganz Deutschland durchgeführt. Es wird vor Ort von Julius Kieseler, einem Masterstudenten der RWTH Aachen betreut, der darüber seine Abschlussarbeit schreiben wird.
Weitergehende Informationen gibt es auf der Website des Projektes (http://www.awaregio.net) intensiver mit dem Projekt auseinander setzen.


LINEG-Baumaßnahme in Alpen 

15. März 2018

Die Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG), beabsichtigt, die Alpsche Ley im Bereich des Drüpter Weges naturnah auszubauen. Im Zuge des Projektes wird dem Gewässer Raum gegeben, in dem es wieder in die ursprüngliche Aue zurückverlegt wird. Durch die naturnahe Gewässergestaltung werden zum einen die gewässerökologischen Eigenschaften der Alpschen Ley nach den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie verbessert. Zum andern verbessert sich die derzeit angespannte hydraulische Situation in Alpen durch die Schaffung von Retentionsraum. Die Arbeiten hierzu werden Ende März beginnen und voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sein. Sollte es während der Arbeiten zu Beeinträchtigungen für die Anwohner und Anwohnerinnen kommen, bittet die LINEG um Verständnis. Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Bauleiter der Firma van Boekel oder aber direkt mit der Bauleiterin der LINEG, Frau Petra Bellinger, Tel. 02842 960 244 in Verbindung.


LINEG reinigt Leitungen

8. Februar 2018

Moers Im Zuge der Bauarbeiten an der Grundwasserpumpanlage Zahnstraße in Moers ist es notwendig, die Leitung, die zum Stadtgraben führt, zu spülen. Im Laufe der Jahre haben sich starke Ablagerungen, sog. Inkrustierungen, gebildet, die nun mit Hilfe eines Spülverfahrens gelöst werden. Bei den Ablagerungen handelt es sich um Eisen und Mangan.

Im Zuge der Arbeiten wird durch verschiedene Maßnahmen sichergestellt, dass so wenig wie möglich Einträge in den Stadtgraben erfolgen. Zum einen werden mit einem Auflieger durch Absaugen die gelösten Stoffe entfernt, sowie zum anderen ein zusätzliches Auffangbecken im Bereich des Leitungsauslaufs installiert. Die LINEG weist vorsorglich darauf hin, dass es trotz aller begleitenden Maßnahmen zu leichten Eintrübungen im Wasser der Ravellins und der Nepix Kull kommen könnte.

 

Die Arbeiten werden am 13. und 14. Februar durchgeführt.