Die Folgen des Bergbaues ausgleichen
Das Verbandsgebiet der LINEG liegt im Niederrheinischen Tiefland, das durch den Rhein, die Maas und deren Zuflüsse geprägt ist. Neben dem Rhein, dem sogenannten Hauptfluter, ist das flache Gelände mit wenig Gefälle vor allem durch eine Vielzahl von Bächen, Gräben und Kendeln geprägt.
Die LINEG bewirtschaftet in ihrem Verbandsgebiet rund 404 Kilometer Wasserläufe. Sie unterlagen und unterliegen vielfältigen Änderungen. Der größte und nachhaltigste Eingriff in die Natur war und ist eine Folge des Bergbaues. Der Abbau von Steinkohle zog und der Abbau von Steinsalz zieht stellenweise Bodensenkungen im Gelände nach sich, die das Gewässersystem nachhaltig negativ beeinflussen. In Folge dessen ist zum Beispiel der natürliche Wasserabfluss eines Gewässers gestört.